02. Mai 2020 / 10:50 Uhr

Das verschenkte Talent: 96-Stürmerlehrling Sebastian Soto wohl nach England

Das verschenkte Talent: 96-Stürmerlehrling Sebastian Soto wohl nach England

Uwe von Holt und Dirk Tietenberg
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Sebastian Soto wird Hannover 96 verlassen.
Sebastian Soto wird Hannover 96 verlassen. © Florian Petrow
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Hannover 96 bestätigt den bevorstehenden Wechsel von Talent Sebastian Soto. Für die "Roten" machte er lediglich fünf Profispiele. Sportdirektor Zuber: "Ein bisschen schade ist es schon."

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Die Saison nimmt Sebastian Soto (19) natürlich noch mit – in einer Ersatzrolle. Nach Schlusspfiff dieser Serie hat der Stürmerlehrling bei Hannover 96 ausgelernt. Sein Ausbildungsvertrag endet.

Der US-amerikanische Geselle absolviert gerade die nötigen Untersuchungen für einen Wechsel. Der Jungprofi lässt Kernspinbilder machen, die nötig sind, damit ein neuer Klub ihn nimmt. 96 bestätigte gestern auf Nachfrage die Untersuchungen und den bevorstehenden Wechsel. Aus dem vielversprechenden Talent wird ein „Soto to go“. 96 muss den US-Stürmer verschenken.

Diese Eigengewächse konnten sich bei Hannover 96 nicht durchsetzen - und das machen sie heute

<b>Fynn Arkenberg (Abwehr, fünf Profieinsätze für 96):</b> Seine Karriere startete der Verteidiger beim TSV Havelse. Von dort aus ging es 2011 in die Jugend von Hannover 96, in der Arkenberg die U17 und die U19 durchlief. Im Jahr 2016 dann der bisherige Höhepunkt seiner Karriere: Gegen die TSG Hoffenheim und gegen den FC Bayern München wurde der damals 20-Jährige zu den Profis berufen. Insgesamt absolvierte er fünf Partien für die erste und 69 Partien für die zweite Mannschaft der Roten, bis er Hannover 96 in Richtung Halle verließ. Zur Galerie
Fynn Arkenberg (Abwehr, fünf Profieinsätze für 96): Seine Karriere startete der Verteidiger beim TSV Havelse. Von dort aus ging es 2011 in die Jugend von Hannover 96, in der Arkenberg die U17 und die U19 durchlief. Im Jahr 2016 dann der bisherige Höhepunkt seiner Karriere: Gegen die TSG Hoffenheim und gegen den FC Bayern München wurde der damals 20-Jährige zu den Profis berufen. Insgesamt absolvierte er fünf Partien für die erste und 69 Partien für die zweite Mannschaft der Roten, bis er Hannover 96 in Richtung Halle verließ. ©

Ein Verein aus England wird wohl zugreifen. 96-Sportdirektor Gerhard Zuber war ein Förderer des Spielers gewesen.

Soto gehört zum Kader der US-Olympiamannschaft, die 2021 in Tokio eine Medaille holen soll.

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Bei 96 gab es nach seiner starken U20-WM (vier Tore) nicht viel zu gewinnen. Soto geriet ins Spannungsfeld zwischen den Forderungen seines Beraters und den Erwartungen bei 96.

Zuber hatte Soto ins 96-Internat geholt, in Hannovers U19 traf er 17-mal. Nun geht er nach nur fünf Profispielen. „Ein bisschen schade ist es schon“, findet Zuber.