12. August 2019 / 16:17 Uhr

Beinahe-Sensation: Ex-96-Talent Sulejmani mit Doppelpack für Mannheim gegen Frankfurt

Beinahe-Sensation: Ex-96-Talent Sulejmani mit Doppelpack für Mannheim gegen Frankfurt

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Valmir Sulejmani 2016 bei Hannover 96 und 2019 im DFB-Pokalspiel gegen Eintracht Frankfurt mit Waldhof Mannheim.
Valmir Sulejmani 2016 bei Hannover 96 und 2019 im DFB-Pokalspiel gegen Eintracht Frankfurt mit Waldhof Mannheim. © zur Nieden / imago images
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Mit 2:0 führte Drittliga-Aufsteiger Waldhof Mannheim in der ersten DFB-Pokalrunde nach nur elf Minuten gegen Eintracht Frankfurt. Beide Tore schoss Valmir Sulejmani (23). Am Ende setzten sich zwar doch die Frankfurter durch, doch die Tore waren für den Ex-96 etwas Besonderes.

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Waldhof Mannheims Topstürmer Valmir Sulejmani ging es nach dem 3:5 gegen den Bundesligisten Eintracht Frankfurt im DFB-Pokal wie allen Torjägern nach einer Niederlage. „Ich bin froh über die zwei Tore. Aber lieber hätte ich keine Tore geschossen, und wir wären weiter gekommen“, sagte das 23-jährige frühere Talent von Hannover 96.

Top-Torschützen in Bildern: die 50 erfolgreichsten Torjäger in der Geschichte von Hannover 96 (Stand: März 2020)

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<b>Fynn Arkenberg (Abwehr, fünf Profieinsätze für 96):</b> Seine Karriere startete der Verteidiger beim TSV Havelse. Von dort aus ging es 2011 in die Jugend von Hannover 96, in der Arkenberg die U17 und die U19 durchlief. Im Jahr 2016 dann der bisherige Höhepunkt seiner Karriere: Gegen die TSG Hoffenheim und gegen den FC Bayern München wurde der damals 20-Jährige zu den Profis berufen. Insgesamt absolvierte er fünf Partien für die erste und 69 Partien für die zweite Mannschaft der Roten, bis er Hannover 96 in Richtung Halle verließ. Zur Galerie
Fynn Arkenberg (Abwehr, fünf Profieinsätze für 96): Seine Karriere startete der Verteidiger beim TSV Havelse. Von dort aus ging es 2011 in die Jugend von Hannover 96, in der Arkenberg die U17 und die U19 durchlief. Im Jahr 2016 dann der bisherige Höhepunkt seiner Karriere: Gegen die TSG Hoffenheim und gegen den FC Bayern München wurde der damals 20-Jährige zu den Profis berufen. Insgesamt absolvierte er fünf Partien für die erste und 69 Partien für die zweite Mannschaft der Roten, bis er Hannover 96 in Richtung Halle verließ. ©

Lediglich elf Minuten hatte er gebraucht, um den Drittliga-Aufsteiger am Sonntag gegen den Favoriten mit 2:0 in Führung zu schießen und die Fans von einer Sensation träumen zu lassen. In dem verrückten Pokalspiel gingen die Gastgeber sogar ein weiteres Mal in Führung, aber auch das zwischenzeitliche 3:2 reichte am Ende nicht zum Sieg.

Ex-96er Sulejmani mit großem Anteil am Waldhof-Aufstieg

„Jedes Spiel auf diesem Niveau bringt dich als Fußballer weiter“, sagte Trainer Bernhard Trares. Das gilt bestimmt auch für Sulejmani, der mit seinen 18 Toren in der vergangenen Saison maßgeblichen Anteil am langersehnten Aufstieg des SV Waldhof hatte. Die zwei Tore gegen Frankfurt waren für ihn besonders. „Das ist was anderes, als wenn du gegen Sechzig oder Jena ein Tor machst“, meinte der Angreifer, der einst beim SC Wedemark das Fußballspielen erlernte und im Sommer 2018 von Hannover 96 nach Mannheim wechselte.

Wie sich ein Tor gegen 1860 München anfühlt, weiß Sulejmani allerdings gar nicht. Beim 4:0 in der vergangenen Woche blieb er ohne eigenes Tor – in Jena aber könnte er am Sonntag (14.00 Uhr) die Gefühle nach einem Treffer vergleichen.