02. September 2021 / 10:06 Uhr

"Licht und Schatten": 96-Hoffnung Gaël Ondoua mit durchwachsenem Debüt

"Licht und Schatten": 96-Hoffnung Gaël Ondoua mit durchwachsenem Debüt

Sportredaktion Hannover
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Neue unter sich: Luka Krajnc (links) und Gaël Ondoua.
Neue unter sich: Luka Krajnc (links) und Gaël Ondoua. © Boris Baschin
Anzeige

"Licht und Schatten" hat 96-Trainer Jan Zimmermann beim Debüt von Gaël Ondoua gesehen. Der Hoffnungsträger für die Sechser-Position spielte im Test in Wolfsburg 45 Minuten lang, bewies mehrfach ein gutes Timing, hatte aber auch zu viele Ballverluste und Fehlpässe im Repertoire.

Wenn der Vorletzte der 2. Bundesliga unentschieden spielt beim Tabellenführer der Bundesliga, dann kann der Trainer des unterklassigen Klubs zufrieden sein. Jan Zimmermann hat auch „viele gute Sachen gesehen“ beim 3:3 von Hannover 96 am Mittwochmittag in Wolfsburg.

Anzeige

Gespielt wurde auf einem umzäunten Trainingsplatz direkt neben der VW-Arena. Beim VfL kamen Ersatzspieler zum Einsatz, die aber auch in dieser Besetzung jederzeit im Oberhaus mithalten könnten. Auf einem Erdhügel sahen etwa 50 Fans zu, auch Ex-96-Manager Jan Schlaudraff war interessierter Zuschauer.

Mehr über Hannover 96

Die Augen waren vor allem auf zwei neue Spieler gerichtet. Lukas Hinterseer soll der Mittelstürmer der Zukunft sein. Ihm springen die Bälle auch nicht vom Fuß. „Lukas hat sich ganz gut bewegt“, meint der 96-Trainer. „Man sieht seine Cleverness, wie er die Bälle behaupten und ablegen kann, das wird unserem Spiel guttun.“ Für mehr als 45 Minuten reichte es aber noch nicht nach dem Flug von Südkorea und nur einem Training mit seiner neuen Mannschaft.

Auch für Gaël Ondoua war nach der ersten Hälfte Schluss. „Licht und Schatten“ sah Zimmermann bei dem defensiven Mittelfeldspieler. „Er muss sich erst mal eingewöhnen.“

Ondoua, von Servette Genf gewechselt, hat seit drei Monaten nicht gespielt. „Jetzt muss er die Abläufe kennenlernen. Dann ist er ein Spieler, der die Rolle so interpretiert, wie wir es haben wollen“, sagt der Coach. „Man hat schon gesehen, dass er ein gutes Timing hat und Bälle erobern kann.“ Man hat bei ihm aber auch Ballverluste, Fehlpässe und Fouls gesehen.