11. November 2021 / 10:09 Uhr

96-Coach Zimmermann über Test gegen Egestorf: "Bleibt zäh, was wir machen"

96-Coach Zimmermann über Test gegen Egestorf: "Bleibt zäh, was wir machen"

Sportredaktion Hannover
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Mike Frantz (rechts) verliert das Kopfballduell mit Egestorf Lorenzo Paldino. 96-Coach Jan Zimmermann (eingeklinkt) sieht bei seinem Team die alten Probleme.
Mike Frantz (rechts) verliert das Kopfballduell mit Egestorf Lorenzo Paldino. 96-Coach Jan Zimmermann (eingeklinkt) sieht bei seinem Team die alten Probleme. © deisterpics/Stefan Zwing/Florian Petrow
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Erst in der Schlussphase hat 96 das Blatt gegen den 1. FC Germania Egestorf/Langreder wenden können. "Es bleibt anstrengend und zäh, was wir machen", konstatierte Coach Jan Zimmermann nach dem mühsamen 5:2-Testspielerfolg gegen den Oberligisten.

Mit Ruhm hat sich 96 im Testspiel gegen den 1. FC Germania Egestorf/Langreder nicht bekleckert, nach 70 Minuten lag die Mannschaft von Jan Zimmermann sogar mit 1:2 zurück. Erst in der Schlussphase konnten die Roten das Blatt noch wenden und den Oberligisten, bei dem Kräfte sichtlich schwanden, mit 5:2 besiegen.

Das Fazit des 96-Trainers viel entsprechend zwiegespalten aus: "Es bleib anstrengend und zäh, was wir machen", benannte er das Offensichtliche und große Ganze. Dass es so hakt, hänge nicht unwesentlich davon ab, dass "wir natürlich die ein oder andere Chance vergeben und nicht mutig zu Ende gespielt haben. Das ist etwas, was uns begleitet. Wir hatten viele Großchancen, da musst du einfach mal Tore schießen."

Bilder vom Testspiel zwischen dem 1. FC Germania Egestorf/Langreder und Hannover 96

96-Stürmer Hendrik Weydandt läuft in seiner alten Heimat auf. Zur Galerie
96-Stürmer Hendrik Weydandt läuft in seiner alten Heimat auf. ©

So habe man sich alles insgesamt "ein Stück schwerer gemacht, als es vielleicht hätte sein müssen. Wir hatten gute Phasen in den letzten Wochen - das war heute wieder so", schob Zimmermann mit Blick auf die schwachen ersten 70 Minuten, aber auch die deutlich bessere Schlussphase nach.

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Sein Gegenüber war naturgemäß deutlich zufriedener als Zimmermann: "Man hat über weite Strecken gesehen, warum wir in der Oberliga eine gute Rolle spielen. Das war ein tolles Spiel gegen einen tollen Gegner", resümierte Egestorfs Trainer Paul Nieber, dessen Mannschaft frisches Selbstvertrauen für den Kampf um die Rückkehr in die Regionalliga gesammelt hat.