23. Juli 2021 / 15:02 Uhr

Doch keine Erhöhung um 50 Prozent: Hannover 96 korrigiert Ticketpreise

Doch keine Erhöhung um 50 Prozent: Hannover 96 korrigiert Ticketpreise

Sportredaktion Hannover
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Wie viele Fans zeitnah in der HDI-Arena live dabei sein dürfen, ist wieder höchst unsicher.
Wie viele Fans zeitnah in der HDI-Arena live dabei sein dürfen, ist wieder höchst unsicher. © imago images/Sven Simon
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Kommando zurück: Wie von Profichef Martin Kind angekündigt hat Hannover 96 seine Ticket-Preiserhöhung teilweise korrigiert. Die Karten im Westoberrang kosten nun doch weniger als zunächst angegeben, bei der Kategorie-Zuordnung war ein Fehler unterlaufen.

Ticket-Wirrwarr bei Hannover 96: Am Mittwoch hatte der Zweitligist seinen Vorverkauf für das erste Heimspiel gegen Hansa Rostock angekündigt - und in diesem Zuge eine Erhöhung der Kartenpreise bekanntgegeben. Die fiel teilweise sehr happig aus, im Westoberrang wurden die Tickets um 50 Prozent teurer.

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Ein Fehler, wie sich herausstellte. Das gestand Profiboss Martin Kind am Donnerstag beim NP-Anstoß. „Als ich am Morgen mit der NP begonnen habe und lese ‚Ticketpreise um 50 Prozent erhöht‘, war meine Stimmung direkt schlecht", verriet er. "Das ist nur in einer Position – W10, 11, 18, 19 – aber: Wir können uns nur entschuldigen, in der einen Position haben wir uns geirrt. Wir werden das korrigieren.“

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25 statt 33 Euro für W10, W11, W18 und W19

Gesagt, getan. Am Freitagnachmittag teilte 96 mit, dass die für die deutliche Erhöhung verantwortliche Kategorie-Zuordnung der Westblöcke zurückgenommen wurde. Statt von 22 auf 33 Euro springt der Preis dort nun nur auf 25 Euro. Die anderen Preiserhöhungen bleiben gleich.

Der Vorverkauf für das 96-Heimspiel gegen Rostock (31. Juli) beginnt am Montag (26. Juli. Zunächst sind allerdings die Dauerkarteninhaberinnen und -inhaber der Saison 2019/2020 und die Vereinsmitglieder an der Reihe. Ab Dienstag gehen übrig gebliebene Tickets dann in den freien Verkauf für alle.

Steigender Inzidenzwert sorgt für Unsicherheit

Doch das Ticket-Chaos könnte weitergehen: Aufgrund der steigenden Inzidenz ist noch unklar, wie viele Karten 96 verkaufen darf. Das bislang veranschlagte Kontingent von 22.250 Tickets könnte schneller Geschichte sein als erhofft. Am Freitag lag die Inzidenz in der Region Hannover bei 34,4, laut aktuellem Stufenplan greifen ab einem Wert von 35 strengere Regeln.