18. Februar 2021 / 07:06 Uhr

Oberschenkel dick bandagiert: Nur Vorsichtsmaßnahme bei 96-Verteidiger Timo Hübers?

Oberschenkel dick bandagiert: Nur Vorsichtsmaßnahme bei 96-Verteidiger Timo Hübers?

Sportredaktion Hannover
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Stabilität für den Oberschenkel von Timo Hübers, der der 96-Defensive verleihen soll.
Stabilität für den Oberschenkel von Timo Hübers, der der 96-Defensive verleihen soll. © Florian Petrow
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Die Sorgenfalten auf der Stirn von Kenan Kocak werden größer. Im Sturm gehen dem 96-Trainer gerade die Alternativen aus - und jetzt hat auch noch Innenverteidiger Timo Hübers Probleme. Sein linker Oberschenkel musste dick bandagiert werden. Nicht der einzige Schockmoment am Mittwoch.

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Es ist ein Auf und Ab derzeit bei Hannover 96 - nicht nur bei den Ergebnissen in den Spielen, sondern auch bei den Erlebnissen im Training. Groß war die Freude, als in der vergangenen Woche Franck Evina, Mike Frantz und Simon Falette ins Mannschaftstraining zurückkehrten...

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... und jetzt vergeht kein Tag ohne Hiobsbotschaft. Marvin Ducksch verletzt, Hendrik Weydandt fraglich für Sonntag - und die Einheit am Mittwoch ließ die Sorgenfalten auf der Stirn von Trainer Kenan Kocak noch größer werden. So klebte Physiotherapeut Thorsten Klopp den linken Oberschenkel von Timo Hübers weiträumig ab. Der Verteidiger hält zwar bis zum Ende des Trainings durch und auch 96 sagt: nichts Wildes. Aber auch bei Weydandt war zunächst alles entspannt, jetzt ist's eng für Düsseldorf.

Bilder vom Training von Hannover 96 (17. Februar)

Bilder vom Training von Hannover 96 (17. Februar) Zur Galerie
Bilder vom Training von Hannover 96 (17. Februar) © Florian Petrow

Als wäre das alles nicht genug, gab es weitere Schockmomente am Mittwoch: So blieb zum Beispiel ausgerechnet Valmir Sulejmani nach einem Zweikampf liegen, Simon Stehle hatte ihn böse am Schienbein erwischt. Nach kurzer Behandlung ging es zum Glück weiter. Sulejmani wäre wohl die erste Alternative für Düsseldorf im Sturmzentrum, falls der Ducksch-Ersatz Weydandt wirklich ausfiele.

Schockmoment zwei: Moussa Doumbouya wurde bei einem Zweikampf hart angegangen und bekam etwas ins Gesicht. Der Reservestürmer blutete aus dem Mund, trainierte aber mit einer Kompresse zwischen den Zähnen cool weiter. Und dann noch Evina. Der konnte am Ende nicht mehr mit sprinten und musste behandelt werden. "Er hat im Zweikampf was gemerkt", berichtete Kocak.