23. September 2021 / 08:06 Uhr

"Braucht nicht lange": Ist Trybull eine Option fürs 96-Heimspiel gegen Sandhausen?

"Braucht nicht lange": Ist Trybull eine Option fürs 96-Heimspiel gegen Sandhausen?

Jonas Szemkus
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Zurück auf dem Platz: Tom Trybull (rechts) trainiert nach Corona-Infektion und Quarantäne wieder mit.
Zurück auf dem Platz: Tom Trybull (rechts) trainiert nach Corona-Infektion und Quarantäne wieder mit. © Florian Petrow
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Tom Trybull ist zurück auf dem Platz - und der Sechser könnte nach Corona-Infektion und Quarantäne schon gegen Sandhausen wieder eine Option sein. "Er ist physisch in einer guten Verfassung. Ich denke nicht, dass er lange braucht, um wieder spielfähig zu sein", so 96-Coach Jan Zimmermann.

Kaum wieder da, machte Tom Trybull schon Tempo. Nach überstandener Corona-Infektion und Zwei-Wochen-Quarantäne ist der neue Sechser von Hannover 96 seit Mittwoch zu­rück im Teamtraining, machte beide Einheiten des Tages mit. Am Vormittag hatte er nach dem Warmwerden noch individuell abseits des Teams mit Fitmacher Felix Sunkel gearbeitet, am Nachmittag war Trybull mittendrin beim Zehn-gegen-zehn mit den neuen Kollegen. Der frühere Bremer zufrieden über die ersten Einheiten nach der Quarantäne: „So weit, so gut.“

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Gut möglich sogar, dass der 28-Jährige am Sonntag gegen Sandhausen (13.30 Uhr, HDI-Arena) gleich im Kader steht. „Gucken wir mal, wie die Woche läuft“, sagt Trainer Jan Zimmermann. Trybull mache „schon wieder einen sehr, sehr guten Eindruck, er ist physisch in einer guten Verfassung. Ich denke nicht, dass er lange braucht, um wieder spielfähig zu sein.“

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Der Abräumer hat sich in der Quarantäne fit gehalten, als es die Covid-19-Infektion zu­ließ. „Er hat Fitnessgeräte von uns bekommen, einen Trainingsplan. Den konnte er auch ordentlich ab­arbei­ten. Wir sind immer im Austausch gewesen.“

Zimmermann ist glücklich, dass er Trybull endlich (wieder) dahat. Kurz nachdem der aus England von Norwich City zu 96 gewechselt war, musste er schon in Quarantäne. Sein neuer Trainer: „Natürlich ist es wichtig, dass er wieder dabei ist. Wir wollen alle Spieler gesund und in bester Form dahaben.“

Trybull als weitere Option fürs Mittelfeld

Am Mittwoch wurde Trybull noch mal von Ärzten durchgecheckt, bevor es auf den Platz ging. Die gaben das Okay, aber 96 hat ein Auge drauf. Zimmermann: „Er wird jetzt noch nicht voll mittrainieren, sondern ein bisschen reduziert.“ Mental habe der Corona-„Hausarrest“ seinem Profi aber nicht geschadet, weiß der Trainer: „Er war nicht allein, sondern bei seiner Familie – alles okay.“

Trybull würde Zimmermanns endlich funktionierendem Team eine weitere Option bringen, auch wenn Gaël Ondoua und Sebastian Ernst als Duo auf der Sechs zuletzt einen guten Job gemacht haben.