29. Juli 2021 / 17:42 Uhr

96-Coach Zimmermann bei Maina geduldig: "Messlatte liegt nicht so hoch"

96-Coach Zimmermann bei Maina geduldig: "Messlatte liegt nicht so hoch"

Sportredaktion Hannover
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Linton Maina (links, gegen Marcel Franke) soll verletzungsfrei bleiben und in einen Rhythmus kommen.
Linton Maina (links, gegen Marcel Franke) soll verletzungsfrei bleiben und in einen Rhythmus kommen. © Florian Petrow
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In Bremen kam Linton Maina von der Bank, ist laut Jan Zimmermann aber "mit Sicherheit immer eine Überlegung für die Startelf". Der 96-Trainer bleibt beim von Verletzungen geplagten Flügelstürmer geduldig, tritt überhöhten Erwartungen entgegen: "Meine Messlatte liegt bei ihm nicht so hoch."

Er ist im Kader von Hannover 96 zweifelsohne einer der Spieler mit dem größten Potenzial. Und obwohl Linton Maina nun (endlich mal) eine ganze Weile schon verletzungsfrei ist und bis auf einige Erkältungstage fast die gesamte Vorbereitung mitmachen konnte, musste er beim Auftakt in Bremen mit der Jokerrolle vorliebnehmen. Erst in der 67. Minute kam der 22-jährige Flügelstürmer für Florent Muslija ins Spiel.

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Seine Konkurrenten auf den Außen - Neuzugang Sebastian Stolze und Muslija - machten ihre Sache an der Weser beileibe nicht schlecht, doch auch Maina hatte einige gute Szene in seiner Zeit auf dem Platz. Und: "Er ist ein guter Typ, toller Spieler und mit Sicherheit immer eine Überlegung für die Startelf", sagt Trainer Jan Zimmermann vor der Partie am Samstag (13.30 Uhr) gegen Hansa Rostock.

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Zimmermann ist bei Maina, der in seiner noch jungen Karriere schon oft mit Knieproblemen und -verletzungen zu kämpfen hatte, geduldig und entspannt: "Linton ist natürlich ein Spieler, der lange keinen richtigen Rhythmus hatte, der relativ wenig Spiele über 90 Minuten gemacht in den letzten zwei Jahren. Er hat mit Sicherheit nicht sein absolutes Leistungsvermögen ausschöpft."


Für den Außenstürmer (Vertrag bis Juni 2022) sei es in der öffentlichen Wahrnehmung auch besonders schwierig, weil die Messlatte bei ihm extrem hoch angelegt werde - nicht zuletzt, nachdem sein Marktwert vor einem Jahr auf 9 Millionen Euro taxiert wurde, als der VfL Wolfsburg stark interessiert war. "Meine Messlatte liegt bei ihm nicht so hoch", betont Zimmermann.