24. August 2020 / 11:20 Uhr

Tag 1 im 96-Trainingslager: Erst Corona-Abstrich, dann Muskelpower mit 50 Cent

Tag 1 im 96-Trainingslager: Erst Corona-Abstrich, dann Muskelpower mit 50 Cent

Dirk Tietenberg
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Auf die Matten, fertig, schwitzt!
Auf die Matten, fertig, schwitzt! © Dirk Tietenberg
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Der Sonntag diente der Anreise, jetzt geht es für Hannover 96 im Trainingslager in Stegersbach in die Vollen. Am Montag bat Kenan Kocak seine Profis zunächst zu einem Kraft- und Schnelligkeitsausdauer-Zirkel. Es ging um Power für die Beine, begleitet von einer interessanten Playlist.

Liegestützen, Planks, Crunches, Rope-Training, dazu laute Power aus den Boxen - nein, Hannover 96 ist nicht im Fitnessstudio. Aber Trainer Kenan Kocak gestaltete den Start ins Trainingslager in Stegersbach mit einem Schnelligkeits- und Kraftausdauerzirkel. 35 Sekunden pro Übung, neun davon, drei Runden - bei diesem Auftakt in Österreich war Musik drin.

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Erster Test am Mittwoch

The Game und 50 Cent ("How We Do") sowie OutKast ("Ms. Jackson") lieferten mit für Fitnesssport zugeschnittenen Kurzversionen den Soundtrack zum ersten 96-Training der Woche. Der zweite Tag wird gewiss entspannter, am Mittwoch dann testet 96 gegen den österreichischen Erstligisten TSV Hartberg in Bad Waltersdorf, vor einem Jahr ging's 0:2 aus. Am Samstagmittag will 96 ein zweites Mal testen, die Partie ist aber noch nicht fixiert.

Kraftzirkel im Trainingslager von Hannover 96

22 Spieler waren bei der ersten schweißtreibenden Einheit dabei - Linton Maina fehlte. Bevor es auf den Platz ging, wurde aber erst einmal getestet. Getestet wird ja reichlich zurzeit. Zunächst einmal per Abstrich auf Corona-Infektionen. „Wir testen zweimal im Trainingslager, die Tests führen wir mit unserem DFL-zertifizierten Partnerlabor in Deutschland durch“, erklärt Manschaftsarzt und Hygienebeauftragter Axel Partenheimer.


Mehr aus dem Trainingslager

Das klingt nach einer logistischen Herausforderung für 96, zumal das übliche Labor in Hamburg ist. Andere deutsche Klubs arbeiten in Trainingslagern mit österreichischen Labors zusammen. Sollte ein Mitglied der 96-Reisegruppe infiziert sein, käme es zu einem sportlichen Desaster, das in Österreich Rapid und Austria Wien gerade hinter sich haben.

Eine einzige Infektion würde den Trainingsstopp bedeuten – und Testspiele unmöglich machen.