18. Februar 2021 / 10:33 Uhr

Missglückter Schneeräumversuch: Doch kein komplett neuer Rasen für 96-Trainingsplatz nötig

Missglückter Schneeräumversuch: Doch kein komplett neuer Rasen für 96-Trainingsplatz nötig

Andreas Willeke
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Die Schneeräumaktion auf dem oberen Trainingsplatz von 96 hat doch keine kostspieligen Konsequenzen. Hier zu sehen ist der untere Trainingsplatz.
Die Schneeräumaktion auf dem oberen Trainingsplatz von 96 hat doch keine kostspieligen Konsequenzen. Hier zu sehen ist der untere Trainingsplatz. © Florian Petrow
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Es gibt sie auch noch, die guten Nachrichten von 96: So ist der Rasen auf dem oberen Trainingsplatz beim missglückten Schneeräumversuch doch nicht komplett zerstört worden. Das Team um den technischen Leiter Christian Martin kriege den Belag wieder hin, ein neuer hätte 100.000 Euro gekostet.

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Die Posse um den beim missglückten Schneeräumversuch zerstörten Trainingsplatz findet doch ein gutes Ende. Oder besser: eine billiges Ende. „Wir brauchen keinen neuen Rasen“, hat 96-Chef Martin Kind vom zuständigen technischen Leiter Christian Martin erfahren. „Sie haben mir gesagt, sie kriegen das hin.“ Ein neuer Belag hätte 100 000 Euro gekostet. Jetzt hofft Kind, dass, „wenn überhaupt, nur geringe Zusatzkosten anfallen“.

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Der obere der beiden Trainingsplätze war mit einem Unimog vom Schnee befreit worden, obwohl die Rasenheizung bereits die Schicht direkt über dem Rasen angetaut hatte. Die Folge: Tiefe Rillen und Fahrspuren. „Der Platz sah furchtbar aus“, weiß Kind.

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Die zunächst berechtigt scheinende Befürchtung von Trainer Kenan Kocak, dass der Platz nicht mehr zu retten sei, bestätigte sich jedoch nicht. Greenkeeper Michael Meyer ist mit seinen Mitarbeitern bereits dabei, den Platz aufzuhübschen. Er soll schon in etwa einem Monat wieder benutzt werden können.