09. September 2021 / 07:23 Uhr

Nur "Buschfunk": 96-Transferflop Twumasi bleibt, geht auch nicht in die U23

Nur "Buschfunk": 96-Transferflop Twumasi bleibt, geht auch nicht in die U23

Andreas Willeke und Jonas Szemkus
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Auch nicht mit sich zufrieden: Patrick Twumasi spielt bei 96 nur eine Nebenrolle.
Auch nicht mit sich zufrieden: Patrick Twumasi spielt bei 96 nur eine Nebenrolle. © Florian Petrow
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Die Versuche, Patrick Twumasi noch abzugeben, sind gescheitert. "Über den Buschfunk hat man mal was gehört, aber es ist nie bis ins Detail gegangen", sagt 96-Sportdirektor Marcus Mann. Der Transferflop bleibt Teil der Profis, wird nicht in die U23 geschickt. Dort wäre er nicht spielberechtigt.

Die Hoffnung hat sich nicht erfüllt – Patrick Twumasi füllt den Kader von Hannover 96 weiter auf. Die Versuche, den teuersten Einkauf der Vorsaison (800.000 Euro Ablöse) abzugeben, scheiterten. Am Mittwoch schloss auch das Transferfenster in der Türkei. In der Süper Lig schien die Aussicht noch am größten, den Flop unterzubringen. So wie es bei Simon Falette gelungen war. Der frühere Europacup-Verteidiger spielt jetzt für Hatayspor.

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Twumasi hatte vor seinem 96-Engagement für Gaziantep in der Türkei gespielt. Er war vom spanischen Klub Deportivo Alavés ausgeliehen. Ernsthafte Angebote trudelten aber nicht ein. „Über den Buschfunk hat man mal was gehört, aber es ist nie bis ins Detail gegangen“, berichtet 96-Sportdirektor Marcus Mann.

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Daraufhin stellte sich die Frage, ob 96 den Angreifer in die zweite Mannschaft abschiebt. Oder wird versucht, ihn irgendwie mitzuschleppen, damit in der nächsten Transferzeit im Januar ein neuer Verkaufsversuch gestartet werden kann?

Ergebnis: Twumasi bleibt Teil der Profis – wohl auch, weil er in der Regionalliga nicht spielberechtigt wäre. „Pa­trick ist ein normales Mannschaftsmitglied“, sagt Sportchef Mann, „er wird wie jeder andere danach be­ur­teilt, wie er sich auf dem Platz präsentiert.“

Bisher fiel das Urteil klar aus: Twumasi kam bei Trainer Zimmermann noch nicht eine Minute in einem Pflichtspiel zum Einsatz. Das wird sich kaum ändern. Gegen St. Pauli dürfte er es nicht mal auf die Bank schaffen, sondern auf der Tribüne sitzen.