31. Dezember 2020 / 08:52 Uhr

Interne Gedankenspiele: 96 beschäftigt sich erneut mit Stuttgarts Philipp Klement

Interne Gedankenspiele: 96 beschäftigt sich erneut mit Stuttgarts Philipp Klement

Dirk Tietenberg
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
 Stuttgarts Philipp Klement ist wieder oder nach wie vor ein Thema bei Hannover 96.
Stuttgarts Philipp Klement ist wieder oder nach wie vor ein Thema bei Hannover 96. © imago images/Pressefoto Baumann
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Eine erneute Anfrage gab es zwar noch nicht, aber 96 beschäftigt sich wie schon im vergangenen Winter mit Philipp Klement, der beim VfB Stuttgart nicht über die Jokerrolle hinauskommt. Intern muss aber zunächst geklärt werden, welche Spielertypen man in Hannover am dringendsten benötigt.

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Mit dem Langzeitverletzten Franck Evina und nach seiner Knie-OP nun auch Linton Maina stehen bei Hannover 96 zwei Spieler mit Tempo dauerhaft nicht zur Verfügung. Die augenscheinliche Lücken müsste 96 im Januar mit Transfers füllen. „Je­der Trainer der Welt will qualitativ einen Kader ha­ben, wo er auf alle zurückgreifen kann“, sagte Kocak, „aber uns sind die Hände gebunden.“

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Das heißt: 96 kann nicht alle langen Ausfälle durch Transfers im Winter auffangen. Kocak muss Abstriche machen. Dazu scheint er be­reit zu sein: „Wir müssen auf Lösungen schauen und dürfen uns nicht mit Pro­ble­men beschäftigen.“

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Es ist durchaus ein Pro­blem, dass sowohl Bundesligisten als auch Zweitligisten ihre eigenen schnellen Spieler oder Torjäger halten wollen oder teuer machen. Im Sommer hatte 96 bereits bei Stürmer Serdar Dursun (Darmstadt) vorgefühlt und bleibt nun dran.

Intern soll auch der kreative Mittelfeldspieler Philipp Klement ein The­ma sein. Eine erneute Anfrage diesbezüglich gab es aber noch nicht. Bei 96 scheint man sich noch nicht ganz einig zu sein, welche Spielertypen die Mannschaft am dringendsten be­nö­tigt. „Manche Sachen ent­wi­ckeln sich“, sagte Ko­cak noch beruhigend.

Schon vor einem Jahr waren die Roten am technisch beschlagenen Akteur vom VfB Stuttgart dran, die Schwaben ließen den mittlerweile 28-Jährigen jedoch nicht ziehen. Ausgebildet beim 1. FC Kaiserslautern landete Klement über die Stationen Nürnberg, Rostock, Mainz und Paderborn beim VfB, bei dem er in der laufenden Saison nicht über die Rolle des Jokers (neun Einwechslungen) hinauskommt.