25. Juli 2021 / 16:15 Uhr

Fünfter Neuzugang: Transfer von 96-Wunschkandidat Julian Börner steht bevor

Fünfter Neuzugang: Transfer von 96-Wunschkandidat Julian Börner steht bevor

Sportredaktion Hannover
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Verteidigt künftig für Hannover 96: Julian Börner.
Verteidigt künftig für Hannover 96: Julian Börner. © IMAGO/Sportimage
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Das Tauziehen ist beendet: Julian Börner ist vom Championship-Absteiger Sheffield Wednesday auf dem Weg zu Hannover 96. Der torgefährliche Innenverteidiger muss sich zunächst in Quarantäne begeben, erst danach können die sportmedizinische Untersuchung und Vertragsunterzeichnung folgen.

Das Tauziehen ist beendet: Nachdem die letzten Modalitäten mit Julian Börner und Sheffield Wednesday geklärt werden konnten, ist der Wunschkandidat auf dem Weg zu Hannover 96. Für den 1,88 Meter großen Innenverteidiger muss 96 eine kleine sechsstellige Summe an den Championship-Absteiger zahlen. Doch vor offizieller Vertragsunterzeichnung müssen sich beide Seiten noch ein wenig in Geduld üben.

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Börner muss zunächst in Quarantäne

Denn bevor der gebürtige Weimarer mit seinen neuen Kollegen auf den Platz darf, muss sich Börner nach dem Wechsel aus England nach Deutschland zunächst in Quarantäne begeben. Offen ist noch, wie lange diese Isolation andauern wird. Von mindestens fünf Tagen ist die Rede, sie könnte sich allerdings auch über zehn Tage ziehen. Nach überstandener Quarantäne geht es dann zum Medizincheck und - wenn alles gut gelaufen ist - von dort aus zur Vertragsunterzeichnung.

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Börner: Führungsstark, erfahren und torgefährlich

Der 30-Jährige bringt die Erfahrung aus 145 Zweitligaspielen vor allem für Bielefeld, aber auch aus Cottbus mit. Bei der Arminia war der kopfballstarke Verteidiger Kapitän, bevor es ihn auf die Insel zog. Neben seiner Erfahrung bringt Börner noch ein weiteres Attribut mit nach Hannover: seine Torgefählichkeit. In 145 Spielen in der 2. Liga für Bielefeld und Cottbus erzielte der Linkfuß 15 Tore und bereitete vier weitere vor. Für Sheffield waren es in der Championship immerhin noch vier Treffer in insgesamt 63 Auftritten.

Läuft nach der Quarantäne beim Medizincheck alles rund, darf sich Hannover 96 auf seinen Wunschkandidaten freuen. Präsident Martin Kind schwärmte vom zu diesem Zeitpunkt noch potenziellen Neuzugang bereits beim NP-Anstoß: "Ein super Spieler, ein toller Typ. Eine so positive Ausstrahlung habe ich selten erlebt bei einem Spieler."