04. September 2020 / 23:05 Uhr

Hannover 96 U19 setzt sich beim VfL Bückeburg klar durch +++ mit Foto-Galerie

Hannover 96 U19 setzt sich beim VfL Bückeburg klar durch +++ mit Foto-Galerie

Uwe Kläfker
Schaumburger Ztg. / Schaumburger Nachrichten
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In der ersten Runde des Niedersachsenpokals zwischen Hannover 96 und dem VfL Bückeburg gibt es keine Geschenke. © Uwe Kläfker
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A-Junioren des VfL verlieren 1:9, Trainer Lennart Meyer zieht aber den Hut vor seiner Mannschaft.

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Die U19 des Zweitligisten Hannover 96 hat gestern Abend keine Zweifel am Weiterkommen in die zweite Runde im Niedersachsenpokal gelassen. Der von Stephan Schmidt trainierte Bundesligist (Staffel Nord/Nordost) führte bereits zur Pause klar mit 5:0, setzte sich letztlich in einer einseitigen Partie vor knapp 250 Zuschauern mit 9:1 beim VfL Bückeburg U19 durch.

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In der Anfangsphase hatte der zwei Spielklassen tiefer angesiedelte Niedersachsenligist aus Bückeburg noch alles im Griff. Dennoch galt im Jahnstadion vom Anpfiff an, der Algesdofer Schiedsrichter Gabriel Müller leitete die faire Partie souverän, die Einbahnstraßenregelung. Der Stadthäger Maximilian Franke im Trikot der Roten zeigte vor der Pause eine starke Leistung, setzte seine Mitspieler mit klugen Pässen ein, wie beim 2:0 durch Victor Gorny – glänzte aber nicht als Torschütze. Der VfL war zwar chancenlos, kein Torschuss in Durchgang eins, zeigte aber über weite Teile der Partie eine engagierte Vorstellung und bewies den Willen, sich nicht ohne Gegenwehr aus dem Wettbewerb zu verabschieden.

Niedersachsenpokal Runde 1: VfL Bückeburg U19 - Hannover 96 U19

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Nach dem 1:0 durch Yannik Lührs nahmen die Hannoveraner dann Fahrt auf. Gorny (18.), Joyce Philippe Luyeye-Nkula (32./38.) und Marian Josef Rutkowski stellten den Pausenstand her.

Nach dem Seitenwechsel brachten beide Trainer frische Kräfte. Die Bückeburger wurden im Vorwärtsgang etwas mutiger, aber die Angriffe meist schnell vom 96-Pressing erstickt. Die Zuschauer sahen guten Jugendfußball, die Gastgeber trugen ihren Teil dazu bei. Große Stimmung gab es beim 1:7-Anschlusstreffer durch Conner Dehne, der einen Pass von Jan-Malte Sydow – sehr zum Ärger von 96-Keeper Pascal Fabian Kokott – im langen Eck versenkte (61.). In der Schlussphase verhinderten die Grün-Weißen den zehnten Gegentreffer.

„Das war heute ein extrem starker Gegner, auch physisch ein richtiges Brett. Meine Jungs, auch die, die später reingekommen sind, haben das gegen den Ball überragend gemacht. Ich kann meinen Spielern nicht verübeln, dass sie zum Start etwas viel Respekt vor dem körperlich übermächtigen Gegner hatten“, sagte VfL-Trainer Lennart Meyer.