21. März 2018 / 08:23 Uhr

Neue Details zu Kinds Übernahme-Antrag: DFL monierte wohl Lücke im Engagement bei 96

Neue Details zu Kinds Übernahme-Antrag: DFL monierte wohl Lücke im Engagement bei 96

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
96-Clubboss Martin Kind.
96-Clubboss Martin Kind. © GettyImages
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Laut Bild-Zeitung hätte die DFL den Übernahme-Antrag von Martin Kind abgelehnt. Neben einer zu geringen finanziellen Förderung sei auch eine Lücke im zeitlichen Engagement des 96-Bosses moniert worden.

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Nachdem die Bild-Zeitung am Dienstag berichtet hatte, dass die Deutsche Fußball-Liga (DFL) den Antrag auf eine Ausnahme von der 50+1-Regel bei Hannover 96 wegen nicht ausreichender finanzieller Förderung des Vereins durch Martin Kind abgelehnt hätte, hat das Blatt am Mittwoch weitere Details bekanntgegeben und sich dabei erneut auf ein 78-Seitiges Liga-Papier berufen.

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So hätte die DFL auch moniert, dass Martin Kind kein 20 Jahre währendes ununterbrochenes Engagement bei 96 vorweisen könne. Dabei geht es um die Zeit zwischen August 2005 und Juli 2006. In diesen elf Monaten war der Rechtsanwalt Götz von Fromberg Präsident bei Hannover 96. Laut Bild habe in dem Antrag aber besagter von Fromberg angegeben, dass bei 96 dennoch keine Entscheidung ohne Kind gefallen sei – was die DFL aber nicht überzeugt habe. Ähnliches gelte für einen Zeitraum, in dem Kind nicht Mehrheitsgesellschafter war.