06. Mai 2019 / 09:33 Uhr

Hannover 96: US-Boy Soto schießt sich in Dolls Gedächtnis

Hannover 96: US-Boy Soto schießt sich in Dolls Gedächtnis

Dirk Tietenberg
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Doppelt gut: Sebastian Soto bietet sich für einen weiteren Bundesliga-Einsatz gegen Freiburg an. 
Doppelt gut: Sebastian Soto bietet sich für einen weiteren Bundesliga-Einsatz gegen Freiburg an.  © imago images / Nordphoto
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Bei den Profis von Hannover 96 war am Sonnabend bei den Bayern kein Platz für Stürmer Sebastian Soto. Der 18-Jährige bewarb sich mit zwei Treffern für die U 19 beim 2:0 in Dresden bei Profi-Trainer Thomas Doll für die Rettungsfinals gegen Freiburg und Düsseldorf. 

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Sebastian Soto radelte am Sonntag mit den Profis von Hannover 96 aus. Bei den Bayern (1:3) durfte der 18-Jährige allerdings am Sonnabend nicht mitspielen. Dafür stürmte sich Soto bei der U 19 ins Gedächtnis von 96-Profitrainer Thomas Doll. Beim 2:0 in Dresden erzielte der US-amerikanische U20-Nationalspieler beide Treffer.

Weydandt der einzige verlässliche Stürmer

Nach drei Kurzeinsätzen in der Bundesliga (zusammen 25 Minuten) steht der vierte am Sonnabend gegen Freiburg bevor. Es ist ja auch kein Stürmer mehr bei Hannover 96 übrig - außer Hendrik Weydandt. Weydandt bleibt als einziger verlässlicher 96-Stürmer übrig, kein Angreifer hat mehr Pflichtspiel-Einsätze als er. Jonathas wird gesperrt fehlen, er ist außerdem verletzt. Bobby Wood spielt bei Doll keine Rolle mehr, Takuma Asano darf wegen einer einsatzabhängigen Kaufoptionen nicht mehr spielen, Niclas Füllkrug kann noch nicht mit der Mannschaft trainieren. Selbst der Einsatz von Ihlas Bebou bleibt fraglich. Bleibt nur Soto als Alternative für Weydandt, der sich in München ebenfalls leicht verletzte. Es sei denn, Doll hält an der Idee mit Walace als hängende Spitze fest. Aber diese Idee wird wohl eine einzigartige Variante bei den Bayern bleiben.

Der letzte rote Stürmer: Hendrik Weydandt kam vor der Saison aus der U 23, und ist mittlerweile bester Schütze (6 Tore) bei den 96-Profis.
Der letzte rote Stürmer: Hendrik Weydandt kam vor der Saison aus der U 23, und ist mittlerweile bester Schütze (6 Tore) bei den 96-Profis. © (c) Copyright 2019, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
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Soto glänzte am Sonnabend beim 2:0 in Dresden in der U19-Bundesliga. Das Soto-Solo: Er erzielte das 1:0 (55.), legte in Überzahl (Rot für Kapitän Max Kulke/74.) in der 83. Minute sein zweites Tor nach – sein 16. Saisontreffer, damit zog er gleich mit Justin Neiß, der am Sonnabend für die U 23 gegen Wolfsburg auf der Spielmacherposition agierte. Neiß (19) und Soto (18) – das getrennte Traumduo ­­von U19-Trainer Stephan Schmidt. Es sieht danach aus, als ob beide bald bei den Profis vereint sein werden.

Dynamo Dresden: Kiefer - Nathe, Fromm, Sanin, Jacob (67. Schurz) - Gebhardt (60. Michelsen), Kulke - Großer, Jeong (60. Keil) - Shubitidze (77. Kubitz), Kusej

Hannover 96: Neufeld – Rüther, Beckenbauer, Klar, Aytun – Deliduman, Dzafo (67. Damer) - Rufidis, Stehle (80. Beck) – Gudra, Soto (88. Truemner).

Das sind die Amerikaner, die bei Hannover 96 spielten:

Sebastian Soto: Kommt für Maina kurz vor Schluss (85.). Diesmal ist er zweite Spitze neben Weydandt. Müller rückt zurück. Beides bringt keine Gefahr, auch der Zettel, den Doll mit Soto einwechselt, hat keinen Effekt mehr. ohne Note Zur Galerie
Sebastian Soto: Kommt für Maina kurz vor Schluss (85.). Diesmal ist er zweite Spitze neben Weydandt. Müller rückt zurück. Beides bringt keine Gefahr, auch der Zettel, den Doll mit Soto einwechselt, hat keinen Effekt mehr. ohne Note ©
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