17. November 2020 / 10:38 Uhr

"Haben es nicht so eilig": 96 legt Verhandlungen mit Hübers und Haraguchi auf Eis

"Haben es nicht so eilig": 96 legt Verhandlungen mit Hübers und Haraguchi auf Eis

Andreas Willeke
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Corona bremst: Die Vertragsverhandlungen mit Genki Haraguchi (rechts) und Timo Hübers hat Martin Kind (eingeklinkt) erst einmal auf Eis gelegt.
Corona bremst: Die Vertragsverhandlungen mit Genki Haraguchi (rechts) und Timo Hübers hat Martin Kind (eingeklinkt) erst einmal auf Eis gelegt. © Florian Petrow
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"Wir wollen mit beiden verlängern, sie wollen auch bleiben", sagt Martin Kind mit Blick auf Timo Hübers und Genki Haraguchi, deren Verträge bei 96 am Saisonende auslaufen. Dennoch hat Kind die Gespräche auf Eis gelegt. Man müsse abwarten, wie sich Corona-Pandemie und Fußballmarkt entwickeln.

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Für die Verantwortlichen bei Hannover 96 ist und bleibt die Corona-Pandemie weiter der große Unsicherheitsfaktor, der sogar das Zeug dazu hat, das System zu sprengen. Das Virus hat längst die Köpfe der Planer erreicht – Szenarien für alle denkbaren Verläufe sind auch bei 96 entworfen worden. Und sie haben Auswirkungen - Stichwort Vertragsverhandlungen

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Beim zum Glück nicht schwer verletzten Timo Hübers und bei Genki Haraguchi und damit bei zwei wichtigen Stützen laufen die Verträge im Juni aus. „Wir wollen mit beiden verlängern, sie wollen auch bleiben“, sagt Martin Kind. Dennoch liegen die Gespräche auf Eis. „Wir haben es nicht so eilig.“

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Der Grund für den Profichef von 96: „Keiner weiß, auf welchem Niveau es mit dem Fußballmarkt weitergeht. Wir müssten die Verträge jetzt sehr defensiv aushandeln, das wollen wir aber gar nicht.“ 96 könnte Hübers und Haraguchi nur stark reduzierte Angebote vorlegen. Vereinbart wurde, abzuwarten, wie sich das Geschäft entwickelt.