03. März 2019 / 17:27 Uhr

96-Meinung: "Das ist mit dem Wort 'katastrophal' noch freundlich beschrieben"

96-Meinung: "Das ist mit dem Wort 'katastrophal' noch freundlich beschrieben"

Tobias Manzke
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Das war nichts: Jonathas und Hannover 96 gehen im Schwabenland unter.
Das war nichts: Jonathas und Hannover 96 gehen im Schwabenland unter. © Fabian Sommer/dpa
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Damit hätten wohl die größten Pessimisten nicht gerechnet: Hannover 96 geht im Kellerduell beim VfB Stuttgart mit 1:5 unter. Es war schlichtweg nicht bundesligatauglich, was die Roten im Schwabenland ablieferten. Ein Kommentar zur Klatsche von SPORTBUZZER-Redakteur Tobias Manzke. 

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Jetzt dürfte es auch wirklich der Allerletzte bemerkt haben: Hannover 96 ist nicht bundesligatauglich. Das, was die Profis gegen den VfB Stuttgart auf die Beine gestellt haben, ist mit dem Wort „katastrophal“ noch freundlich beschrieben.

Früher Rückstand

Eine Woche hatte das Team Zeit sich auf den Gegner und ein ganz entscheidendes Sechs-Punkte-Spiel im Abstiegskampf vorzubereiten. Das Ergebnis: Nach 44 Sekunden hätte es schon 0:1 stehen müssen, nach 3:44 Minuten stand es dann endlich 0:1.

Bilder der Bundesliga-Partie zwischen dem VfB Stuttgart und Hannover 96

Hannovers Takuma Asano (li.) im Zweikampf mit Stuttgarts Santiago Ascacibar.  Zur Galerie
Hannovers Takuma Asano (li.) im Zweikampf mit Stuttgarts Santiago Ascacibar.  ©
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Dass die aktuelle Lage nicht einfach ist, ist klar. Und dass die Profis aktuell nicht vor Selbstvertrauen strotzen, ist auch verständlich. Aber das, was die Spieler in Stuttgart angeboten haben, ist ein Schlag ins Gesicht eines jeden 96-Fans, der sich fast 1000 Kilometer Reise für die Reise ins Schwabenland ans Bein gebunden hat.

Keine Körpersprache

In so einem wichtigen Spiel – wenn klar ist, dass man es spielerisch nicht wird lösen können – nicht mit Vollgas in die Zweikämpfe zu gehen, keine Körpersprache zu haben, ist fahrlässig. In die Lücken auf dem Platz in und zwischen den einzelnen Mannschaftsteilen passen gleich mehrere Scheunentore.

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Und wo das gegnerische Tor steht, scheinen die 96-Profis teilweise komplett vergessen zu haben. Boss Martin Kind hat einen Ausnahme-Antrag von der 50+1-Regel gestellt. Leider kann 96 keinen Antrag stellen, die restlichen Ligaspiele nicht mehr bestreiten zu müssen. Besser wäre es…

Die Roten in Noten: Die 96-Einzelkritik zum Spiel gegen den VfB Stuttgart

Michael Esser: Er bleibt der Bundesliga-Torwart mit den meisten Paraden. Hätte Esser nicht so oft so stark gerettet, wäre die Niederlage noch höher ausgefallen. Einziger in der Mannschaft mit Bundesligaformat.  Note 2 Zur Galerie
Michael Esser: Er bleibt der Bundesliga-Torwart mit den meisten Paraden. Hätte Esser nicht so oft so stark gerettet, wäre die Niederlage noch höher ausgefallen. Einziger in der Mannschaft mit Bundesligaformat. Note 2 ©

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