14. Mai 2017 / 14:32 Uhr

Dem Aufstieg ganz nahe: Hannover 96 besiegt Stuttgart und feiert Bielefeld

Dem Aufstieg ganz nahe: Hannover 96 besiegt Stuttgart und feiert Bielefeld

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Hannovers Felix Klaus jubelt über den Treffer zum 1:0.
Hannovers Felix Klaus jubelt über den Treffer zum 1:0. © Lobback
Anzeige

Hannover 96 hat an diesem Nachmittag einen Riesenschritt in Richtung Aufstieg gemacht. Die Roten besiegten den VfB Stuttgart mit 1:0 und profitierten von einer überraschend hohen Pleite von Braunschweig in Bielefeld.

Anzeige
Anzeige

Was für ein Nachmittag für Hannover 96:  Die Roten haben am 33. Spieltag der zweiten Bundesliga einen Riesenschritt in Richtung direkten Wiederaufstieg gemacht. Gegen den VfB Stuttgart siegte das Team von Trainer Andre Breitenreiter mit 1:0. Weil gleichzeitig Aufstiegskonkurrent Eintracht Braunschweig in Bielefeld mit 0:6 (!) verlor, gehen die Roten mit einem unerhofften Drei-Punkte und Sechs-Tore-Polster ins Aufstiegsfinale.

Die Bilder von Zweitliga-Spitzenspiel zwischen Hannover 96 und dem VfB Stuttgart

Die Roten jubeln über das 1:0. Zur Galerie
Die Roten jubeln über das 1:0. ©
Anzeige

Wer an diesem Sonntagnachmittag in der HDI-Arena war, wird die Zeit zwischen der 65 und 76. Minute nicht so schnell vergessen. Gleich viermal ertönte ohrenbetäubender Jubel. Das Geschehen auf dem Platz beim eigentlichen Spitzenspiel zwischen Hannover 96 und dem VfB Stuttgart geriet dabei schon fast zur Nebensache.

Extase auf den Rängen

Stattdessen sorgten Tor-Meldungen im Minutentakt aus Bielefeld für Extase auf den Rängen. Binnen zwölf Minuten kassierte Aufstiegskonkurrent Eintracht Braunschweig dort vier (!) Gegentore, die sich nachhaltig auf das Aufstiegsfinale auswirken. (hier mehr zur Braunschweiger Blamage)

So feiert 96 den Sieg gegen Stuttgart

Hannovers Fans feiern den Sieg ihrer Manschaft. Zur Galerie
Hannovers Fans feiern den Sieg ihrer Manschaft. ©

Den 96-Fans schmeckte jeder Treffer doppelt gut - denn auch die eigene Mannschaft spielte mit: Hannover 96 verwaltete zu diesem Zeitpunkt geschickt die kurz vor der Pause erzielte Führung durch Felix Klaus (41.) gegen den VfB Stuttgart. In den letzten Minuten musste die 96-Freude aber Nervosität weichen: Der bemühte VfB erhöhte den Druck und war drauf und dran den Ausgleich zu erzielen. 96 geriet dagegen ins Schwimmen, spätestens als Salif Sane in der 87. Minute nach einer Notbremse die rote Karte sah, begann das große Zittern in der HDI-Arena.

Drei Spieler für Sandhausen gesperrt

Als dann in der fünften Minute der Nachspielzeit endlich der Schlusspfiff kam, war die Begeisterung groß. "Bielefeld, Bielefeld"-Rufe hallten durch das weite Rund. Die Konsequenz: Hannover 96 geht mit einem dicken Polster von drei Punkten und +6 Toren in den letzten Spieltag.

Drei Punkte Vorsprung: 96 ist dem Aufstieg nach diesem Spieltag ganz nahe.
Drei Punkte Vorsprung: 96 ist dem Aufstieg nach diesem Spieltag ganz nahe. ©

Allerdings werden die Roten auf drei Spieler verzichten müssen:

Drei 96er sind für das Spiel in Sandhausen gesperrt:

Edgar Prib (auf dem Foto im Zweikampf mit Benjamin Pavard) verliert in der 53. Minute den Ball und tritt nach gegen Florian Klein. Dafür sieht er Gelb und ist damit für Sandhausen gesperrt. Zur Galerie
Edgar Prib (auf dem Foto im Zweikampf mit Benjamin Pavard) verliert in der 53. Minute den Ball und tritt nach gegen Florian Klein. Dafür sieht er Gelb und ist damit für Sandhausen gesperrt. ©

Extramotivation von Sylvie Meis

Losgelöst vom sportlichen Geschehen hatte kurz vor dem Spiel Sylvie Meis für eine Extramotivation der Roten gesorgt: Das Model wandte sich per Video-Botschaft an die Spieler von Hannover 96 (hier mehr). Nach diesem Nachmittag scheint der Besuch des Models bei einer 96-Aufstiegsfeier immer wahrscheinlicher.

Die Einzelkritik für die 96-Profis gegen Stuttgart von Dirk Tietenberg

<strong>Philipp Tschauner: Note 2.</strong> Hält den Kopfball von Maxim und den Kopf hin beim Gewaltschuss aus direkter Nähe. Lässt aber nicht K.o. Schießen. Sicherer Rückhalt, wie schon die komplette Saison.  Zur Galerie
Philipp Tschauner: Note 2. Hält den Kopfball von Maxim und den Kopf hin beim Gewaltschuss aus direkter Nähe. Lässt aber nicht K.o. Schießen. Sicherer Rückhalt, wie schon die komplette Saison.  ©

Vor dem Anpfiff wurde Artur Sobiech offiziell verabschiedet: "Mein größter Wunsch ist, dass ich den Fans zum Abschied den Aufstieg schenken kann. Dafür werde ich alles geben", hatte Sobiech vorab gesagt. In der 81. Minute wurde Sobiech eingewechselt - eine schöne Geste für den verdienten 96er.

Artur Sobiech: Seine Karriere in Bildern

Vor dem Wechsel zu Hannover 96 spielte Artur Sobiech (links) von 2010 bis 2011 bei Polonia Warschau. Dort traf er in 23 Spielen neunmal. Zur Galerie
Vor dem Wechsel zu Hannover 96 spielte Artur Sobiech (links) von 2010 bis 2011 bei Polonia Warschau. Dort traf er in 23 Spielen neunmal. ©

ANZEIGE: 50% auf dein Winter-Set! Der Deal des Monats im SPORTBUZZER-Shop.

Die aktuellen TOP-THEMEN

Mehr zum Thema

Anzeige
Sport aus Hannover
Sport aus aller Welt