08. August 2019 / 07:18 Uhr

Walace-Abgang bei Hannover 96: Deshalb verdient der Hamburger SV nicht mit 

Walace-Abgang bei Hannover 96: Deshalb verdient der Hamburger SV nicht mit 

Andreas Willeke
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse

Der Hamburger SV gegt beim Walace-Weiterverkauf von Hannover 96 leer aus.
Der Hamburger SV gegt beim Walace-Weiterverkauf von Hannover 96 leer aus. © Florian Petrow / SPORTBUZZER
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Walace verlässt Hannover 96 zu Udinese Calcio. Die "Roten" kassieren sechs Millionen – dieselbe Summe, die sie an den Hamburger SV zahlten. Wäre es mehr gewesen, hätten 20 Prozent an den HSV abgeführt werden müssen.

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Kleine Übungsspielchen standen bei Hannover 96 am Mittwochvormittag auf dem Programm. In Zweiergruppen musste ein Parcours mit verschiedenen Aufgaben durchlaufen werden, Walace war mit seinem Partner Julian Korb noch dabei. Es dürfte jedoch sein letztes Training bei 96 gewesen sein.

Das zu behaupten wagt man zwar kaum nach den vielen Spielchen, die auf dem Transfermarkt mit dem Brasilianer vollführt wurden. Ein Pokerparcours, den 96-Profichef Martin Kind „in dieser Dauer noch nicht erlebt hat“. Doch nun scheinen die Verhandlungen auf der Zielgeraden zu sein.

Walace verlässt Hannover 96

Nach dem Training machte sich der 24-Jährige auf den Weg nach Italien für den Medizincheck bei Udinese Calcio. „Die Verträge sind vorbereitet, aber noch nicht unterschrieben“, sagt Kind. „Ein paar Gespräche werden noch geführt werden müssen.“ Vielleicht wird der Transfer am Donnerstag abgewickelt.

Jan Schlaudraff - seine Karriere in Bildern:

Das Fußballspielen lernte Jan Schlaudraff bei seinem Heimat und Jugendverein VfB Wissen. Über die Station Hassia Bingen landete der Angreifer 2002 bei Bundesligist Borussia Mönchengladbach. Bei den Fohlen konnte sich der damals 18-Jährige allerdings nicht wirklich durchsetzen - für die Profis machte Schlaudraff in knapp drei Jahren nur elf Spiele, eine direkte Torbeteiligung gelang ihm dabei nicht.  Zur Galerie
Das Fußballspielen lernte Jan Schlaudraff bei seinem Heimat und Jugendverein VfB Wissen. Über die Station Hassia Bingen landete der Angreifer 2002 bei Bundesligist Borussia Mönchengladbach. Bei den Fohlen konnte sich der damals 18-Jährige allerdings nicht wirklich durchsetzen - für die Profis machte Schlaudraff in knapp drei Jahren nur elf Spiele, eine direkte Torbeteiligung gelang ihm dabei nicht.  ©
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Hamburger SV verdient nicht mit

96 erhält für Walace die 6 Millionen Euro, die vor einem Jahr an den Hamburger SV gezahlt wurden. Von jedem Euro, den 96 darüber hinaus aus Udine kassiert hätte, hätten 20 Prozent an den HSV abgeführt werden müssen. So aber verdient der HSV an der Walace-Ablöse nicht mit.

Ex-Manager Horst Heldt hat in den Vertrag des Brasilianers eine Ausstiegsklausel mit der absurden Fantasieablösesumme von 28 Millionen Euro schreiben lassen. „Wenn er einen Verein bringt, der das zahlt, wäre er der Größte“, meint Kind. Fest steht: Walace, der Olympiasieger von 2016 in Rio de Janeiro, ist beim großen und dem kleinen HSV gescheitert – und damit in der Bundesliga nicht mehr vermittelbar. Nur konsequent, dass der Weg ins Ausland führt.

Das waren die Sommertransfers von Hannover 96 seit 2010:

Sommer 2019: Emil Hansson (Feyenoord Rotterdam -> Hannover 96, 600.000 Euro) Zur Galerie
Sommer 2019: Emil Hansson (Feyenoord Rotterdam -> Hannover 96, 600.000 Euro) ©

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