27. Mai 2021 / 11:25 Uhr

Abschied von Kocak und 96: Genki Haraguchi schließt sich dem 1. FC Union Berlin an

Abschied von Kocak und 96: Genki Haraguchi schließt sich dem 1. FC Union Berlin an

Sportredaktion Hannover
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Genki Haraguchi verlässt 96 mit einem speziellen Geschenk an Kenan Kocak (eingeklinkt, linkes Bild) und läuft künftig im Dress von Union Berlin auf (eingeklinkt, rechtes Bild).
Genki Haraguchi verlässt 96 mit einem speziellen Geschenk an Kenan Kocak (eingeklinkt, linkes Bild) und läuft künftig im Dress von Union Berlin auf (eingeklinkt, rechtes Bild). © IMAGO/Sven Simon/privat/Union Berlin
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Dass er Hannover 96 verlassen würde, war klar. Wohin es Genki Haraguchi zieht, darüber herrscht erst seit Donnerstagmittag Klarheit. Der Japaner wechselt ablösefrei zum 1. FC Union Berlin. Von Kenan Kocak verabschiedete sich der Japaner mit einem Nationalmannschaftstrikot inklusive Widmung.

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Die Liste der interessierten Vereine ist lang gewesen bei Genki Haraguchi. Wenig verwunderlich, schließlich war da ein potenzieller und technisch extrem beschlagener Unterschiedsspieler zu haben - und das auch noch ablösefrei. Jetzt ist der Japaner allerdings vom Markt, er hat sich für eine Rückkehr nach Berlin entschieden - allerdings zur Nummer eins der Hauptstadt, und das ist aktuell der 1. FC Union, nicht Hertha BSC.

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"Ich hatte eine tolle Zeit in Hannover. Jetzt freue ich mich aber, auch in der nächsten Saison wieder die Möglichkeit zu haben, in der Bundesliga spielen zu können", sagt der 30-jährige Mittelfeldspieler, der in der abgelaufenen Saison alle Pflichtspiele für 96 absolvierte, dabei neun Tore erzielte und sieben weitere vorbereitete. "Union hat in den letzten Jahren bewiesen was möglich ist, wenn man hart und als Team arbeitet."

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Mit den Köpenickern wird Haraguchi, der zur Saison 2018/19 zu den Roten gewechselt war, nicht nur wieder im nationalen Oberhaus spielen, sondern auch in der neu ins Leben gerufenen Europa Conference League sein Können zeigen können. "Er ist ein Spieler, der den deutschen Fußball bereits seit vielen Jahren kennt und uns dabei mit seinen Leistungen überzeugt hat", sagt Union-Geschäftsführer Oliver Ruhnert. Der 57-malige japanische Nationspieler bringe "uns Kreativität und Ballsicherheit".



Von seinem alten Trainer verabschiedete sich Haraguchi übrigens auf ganz besondere Art und Weise. Der Japaner schenkte Kenan Kocak zum Abschied sein Nationaltrikot mit der Nummer 8 - und der Widmung "Für den besten Trainer Kenan Kocak".