23. Juni 2021 / 09:37 Uhr

Tür bei 96 ist zu: Hat sich Hübers mit dem erhofften Wechsel nach Köln verzockt?

Tür bei 96 ist zu: Hat sich Hübers mit dem erhofften Wechsel nach Köln verzockt?

Dirk Tietenberg und Andreas Willeke
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Aktuell hängt der Timo Hübers nach seinem Abschied von Hannover 96 in der Luft.
Aktuell hängt der Timo Hübers nach seinem Abschied von Hannover 96 in der Luft. © Florian Petrow
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"Die Tür ist zu", stellt 96-Boss Martin Kind mit Blick auf Timo Hübers klar. Der 24-Jährige steht noch immer ohne neuen Verein da, hat er sich womöglich verzockt? Eher nicht: In den nächsten Tagen soll der Innenverteidiger nach einiger Verzögerung als Neuzugang beim 1. FC Köln vorgestellt werden.

Der Wechsel von Julian Börner zu Hannover 96 - er gestaltet sich alles andere als unkompliziert. Dabei soll der 30-Jährige den Platz von Timo Hübers einnehmen. Der Vertrag des Abwehrchefs der vergangenen Saison läuft am Mittwoch in einer Wo­che aus. 96 hat aber darauf verzichtet, Hübers noch für die restlichen zehn Tage zum Training zu beordern. Ge­plant wird ohne ihn.

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Hat sich der 24-Jährige beim anvisierten Wechsel nach Köln verzockt? 96 wollte mit ihm nicht mehr verlängern nach den schlechten Erfahrungen mit Simon Falette, der Hannover lediglich als letzte Ausfahrt genommen hatte. „Die Tür ist zu“, stellt 96-Profichef Martin Kind nach langen Verhandlungen mit dem Innenverteidiger klar.

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In Köln zieht sich der ablösefreie Transfer immer weiter hin. Zum einen müssen die Kölner Spieler verkaufen, bevor sie neue holen. Außerdem hatte Hübers mit dem inzwischen entlassenen Ma­na­ger Horst Heldt verhandelt. Zudem war er gegen Ende der Saison verletzt - keine optimalen Voraussetzungen für Wechsel mit den entsprechenden Untersuchungen.

Dennoch soll er eher in Köln sein als Börner bei 96. In den nächsten Tagen soll Hübers am Geißbockheim vorgestellt werden.