08. April 2021 / 13:03 Uhr

Letzte Infos zum Nachholspiel von Hannover 96 gegen die Würzburger Kickers

Letzte Infos zum Nachholspiel von Hannover 96 gegen die Würzburger Kickers

Sportredaktion Hannover
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Hannover 96 will die Niederlage aus dem Hinspiel gegen die Würzburger Kickers vergessen machen.
Hannover 96 will die Niederlage aus dem Hinspiel gegen die Würzburger Kickers vergessen machen. © IMAGO/RHR-Foto
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Es hat etwas länger als geplant gedauert, jetzt kommt es zum Wiedersehen zwischen 96 und den Würzburger Kickers. Am Donnerstagabend (18.30 Uhr) steigt das Nachholspiel der 2. Bundesliga - und die Roten wollen dringend etwas geradebiegen. Hier gibt es die letzten Informationen zum Spiel.

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Die Ausgangslage:

Für 96 geht es zunächst einmal darum, den Schwung aus der zweiten Hälfte des Heimspiels gegen den HSV (3:3) mitzunehmen, seiner Favoritenrolle gerecht zu werden und die Niederlage aus dem Hinspiel wettzumachen. Die Tabellenkonstellation ist klar, denn der Tabellenzehnte empfängt das abgeschlagene Schlusslicht.

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Die Würzburger Kickers haben in 26 Spielen erst 16 Punkte sammeln können, der Abstand zum rettenden Ufer beträgt nach der 0:1-Niederlage in Sandhausen bereits zehn Zähler. Verlieren sie auch das Nachholspiel in Hannover und anschließend am Sonntag das Kellerduell gegen Nürnberg, ist der Abstieg praktisch besiegelt. Für 96 geht es derweil in den verbleibenden Partien nur noch darum, in der Tabelle möglichst weit oben abzuschließen. Der Aufstiegszug ist ziemlich sicher bereits abgefahren.

Mehr über Hannover 96

Die Statistik:

Bislang gab es das Duell zwischen Hannover 96 und den Würzburger Kickers erst viermal. In der Aufstiegssaison 2016/17 gewann 96 das Heimspiel mit 3:1, in Würzburg trennten sich beide Teams torlos. Im Hinspiel dieser Spielzeit verlor 96 mit 1:2 bei den Kickers, die schon damals abgeschlagenes Schlusslicht waren. Darüber hinaus trafen Hannover und Würzburg auch in der 1. Runde des diesjährigen DFB-Pokals aufeinander. Hier konnte sich 96 mit 3:2 durchsetzen, die Gegentore fielen spät.

Personalsituation bei 96:

Hendrik Weydandt hat seine Speicheldrüsenentzündung auskuriert, kann gegen das Schlusslicht wieder mitwirken. Moussa Doumbouya hatte zuletzt leichte Oberschenkelprobleme, sollte aber ebenfalls zur Verfügung stehen. Nicht gut sieht es aus bei Youngster Mick Gudra (Schlag auf den Fuß) und Kingsley Schindler, der nach heftigen Pferdekuss nur individuell trainiert hat.

Kein Thema für die Startelf dürfte zudem Baris Basdas sein, der nach dem Tod seines Vaters erst kurz vor der Partie wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen ist. Langzeitverletzt fehlen einzig noch Franck Evina und Timo Hübers.

Personalsituation bei Würzburg:

Die Kickers müssen weiterhin auf Innenverteidiger Ewerton verzichten, auch Linksverteidiger und Führungsspieler Arne Feick (Adduktorenverletzung) fehlt. Darüber hinaus stehen voraussichtlich Niklas Hoffmann, Luke Hemmerich und Hendrik Hansen (Patellasehne) nicht für die Partie in Niedersachsens Landeshauptstadt zur Verfügung.

Das ist der Spielplan von Hannover 96 in der Saison 2020/21 der 2. Bundesliga:

Hannover 96 spielt in der aktuellen Zweitligasaison unter anderem gegen Fortuna Düsseldorf, den HSV und Eintracht Braunschweig.  Zur Galerie
Hannover 96 spielt in der aktuellen Zweitligasaison unter anderem gegen Fortuna Düsseldorf, den HSV und Eintracht Braunschweig.  ©

Das sagt 96-Trainer Kenan Kocak:

"Wir sollten gewarnt sein aufgrund des Ergebnisses der Hinrunde", sagt der 96-Coach, der bei der Partie in Franken selbst aufgrund eines Hexenschusses nicht am Spielfeldrand stehen konnte. "Jedem sollte bewusst sein, dass Würzburg zuletzt Düsseldorf und Hamburg geschlagen hat. Wir dürfen uns nicht von der Tabellenkonstellation blenden lassen." Aber Kocak betont auch: "Wir müssen das Spiel gewinnen, wir können das Spiel gewinnen - und das muss in unsere Köpfe rein."

Das sagt Würzburgs Kapitän Christian Strohdiek:

"Es gibt keine einfachen Aufgaben mehr. Wir brauchen uns aber auch in Hannover nicht zu verstecken. Dafür gibt es keinen Grund. Wir müssen mit einem klaren Kopf in die Partie gehen und unsere Leistung auf den Platz bringen." Es gebe sicher ein positives Gefühl, wenn man das Hinspiel gewonnen hat, so der 33-jährige Defensivspieler, der die Mannschaft beim 0:1 im Kellerduell in Sandhausen aufs Feld führte.

Letzte Fakten: