11. Februar 2022 / 15:41 Uhr

Go vom Gesundheitsamt: 96 darf gegen Darmstadt 5.000 Fans ins Stadion lassen

Go vom Gesundheitsamt: 96 darf gegen Darmstadt 5.000 Fans ins Stadion lassen

Sportredaktion Hannover
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
 Die Tribünen der HDI-Arena werden wieder mit (mehr) Leben gefüllt.
Die Tribünen der HDI-Arena werden wieder mit (mehr) Leben gefüllt. © IMAGO/Nordphoto
Anzeige

96 darf am Sonntag vor 5.000 Zuschauer in der HDI-Arena gegen Darmstadt 98 spielen. Das hat das Gesundheitsamt der Region entschieden. Der Klub hat bereits den freien Vorverkauf gestartet, aufgrund der Kurzfristigkeit gibt es kein Vorkaufsrecht.

Nachdem das Oberverwaltungsgericht Lüneburg die Zuschauerbeschränkung in Niedersachsen unter freiem Himmel gekippt hat, stellte 96 direkt einen Antrag beim zuständigen Gesundheitsamt der Region, am Sonntag (13.30 Uhr) zum Heimspiel gegen Darmstadt 98 mehr als die zuletzt zugelassenen 500 Fans in der HDI-Arena begrüßen zu dürfen.

Anzeige

Und tatsächlich haben die Roten schnell das Go von der Behörde bekommen. Allerdings dürfen nicht 10.000, sondern 5.000 Zuschauer ins Stadion. Der freie Vorverkauf - ausschließlich online - hat bereits begonnen. Aufgrund der Kurzfristigkeit wird es diesmal kein Vorkaufsrecht für Mitglieder und Dauerkarteninhaber der Saison 2019/20 geben.

Mehr über Hannover 96

"Wir sind froh und dankbar über jeden, der ins Stadion kommt, aber es ist nicht so, dass wir etwas bekommen, das es woanders nicht schon gibt", sagte Manager Marcus Mann dem SPORTBUZZER in einer ersten Reaktion.

Das Hygienekonzept bleibt bestehen: Es gilt die 2G-Regel und eine FFP2-Maskenpflicht. Darüber hinaus werden Einzelplätze im Schachbrettmuster vergeben, Stehplätze gibt es nicht. Die Tickets sind nicht übertragbar auf andere Personen.

Anzeige

Auch Drittliga-Club SV Meppen (am Samstag gegen 1860 München) darf bereits an diesem Wochenende wieder vor jeweils 5.000 Fans spielen. Eintracht Braunschweig hat ebenfalls bei seinem zuständigen Gesundheitsamt einen Antrag auf Erweiterung der Zuschauer-Kapazität beim Heimspiel gegen den SC Freiburg II gestellt. Die beiden Klubs und Hannover hatten einen Eilantrag gegen die aktuelle Corona-Verordnung in Niedersachsen gestellt. Das Gericht hält nur eine Beschränkung auf 500 Teilnehmer bei großen Veranstaltungsorten wie Fußballstadien oder Freiluftbühnen für "nicht mehr angemessen". Eine Begrenzung für Zuschauerzahlen an sich sei wegen der hohen Coronazahlen und der ansteckenden Omikron-Variante nicht zu beanstanden. Deshalb braucht jeder Fußball-Klub immer noch die Genehmigung der zuständigen Behörde vor Ort, wenn er seine Heimspiele vor mehr als 500 Fans austragen will.

[Anzeige] Kein Bundesliga-Spiel verpassen: Checke hier die aktuellen Streaming-Angebote von WOW/Sky und DAZN.