23. März 2021 / 22:21 Uhr

Indians gegen Icefighters: Erst läuft es nicht gut, dann kommt auch noch Pech dazu

Indians gegen Icefighters: Erst läuft es nicht gut, dann kommt auch noch Pech dazu

Stephan Hartung
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Keeper David Zabolotny unter Beschuss.
Keeper David Zabolotny unter Beschuss. © Florian Petrow
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Die Hannover Indians haben in der Eishockey-Oberliga erneut verloren. Gegen die Icefighters Leipzig kassierte das Team von Coach Lenny Soccio ein 2:5. Dabei hatte kurz vor Schluss zumindest noch der Ausgleich in der Luft gelegen.

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Mittlerweile ist sogar der 7. Platz futsch: Die Hannover Indians unterlagen in der Eishockey-Oberliga mit 2:5 (1:1, 0:2, 1:2) gegen die Icefighters Leipzig und mussten die Sachsen in der Tabelle vorbeiziehen lassen.

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Nach dem ersten Drittel stand es 1:1. Parker Bowles (6.) brachte die Gastgeber in Front, Alexander Zille gelang der Ausgleich (10.). Danach wurden die Leipziger stärker und drängten auf die Führung, die aber auf der Gegenseite auch Ryan del Monte auf dem Schläger hatte – er fabrizierte nach feinem Querpass von Brett Bulmer aber ein Luftloch.

Bilder vom Eishockey-Spiel der Oberliga Nord zwischen den Hannover Indians und Icefighters Leipzig

Bilder vom Eishockey-Spiel der Oberliga Nord zwischen den Hannover Indians und Icefighters Leipzig Zur Galerie
Bilder vom Eishockey-Spiel der Oberliga Nord zwischen den Hannover Indians und Icefighters Leipzig ©

Bei den Indians bleibt die Personallage angespannt. Coach Lenny Soccio standen nur 13 Feldspieler zur Verfügung. Auch Kapitän Branislav Pohanka fehlte weiterhin verletzt. Er stand zwar am Vormittag mit seiner Mannschaft auf dem Eis, schaute ihr aber abends von der Tribüne aus zu. Aufgrund der aktuellen Situation erhielt Luca Häufler regelmäßige Eiszeit. In den vergangenen Wochen saß das Talent fast durchgehend auf der Bank, auch wenn bei teilweise hohen Siegen die Partien schon frühzeitig entschieden waren.

Drangphase in Schlussdrittel

Jedoch war Häufler mit seiner Reihe neben Thomas Pape und David Trivellato auf dem Eis, als im Mitteldrittel die beiden Treffer für Leipzig fielen – jeweils gingen unerlaubte Weitschüsse voraus, was die Gastgeber in der eigenen Defensivzone fesselte. Connor Hannon (28.) sowie Florian Eichelkraut trafen zum 1:3 (35.).

Im Schlussdrittel brachte Thore Weyrauch (49.) den ECH, der zuvor beste Torchancen frei vor Icefighters-Keeper Eric Hoffmann vergeben hatte, in Überzahl auf 2:3 heran. Trotz einer anschließenden Drangphase gelang den Indians nicht mehr der Ausgleich – und dann kam auch noch Pech hinzu. Fabio Frick wollte die Scheibe vors Tor passen, vom Schlittschuh von Philipp Hertel prallte sie zum 2:4 ins Netz (57.). Sofien Bräuner traf 53 Sekunden vor dem Ende ins leere Tor zum 2:5-Endstand.