01. März 2020 / 21:47 Uhr

In Unterzahl ins Glück: Hannover Indians besiegen Füchse und erreichen Platz vier

In Unterzahl ins Glück: Hannover Indians besiegen Füchse und erreichen Platz vier

Stephan Hartung
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Die Hannover Indians bejubeln das 3:0.
Die Hannover Indians bejubeln das 3:0. © Florian Petrow
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Die Hannover Indians haben es geschafft und sich für die 1. Runde der Play-offs den Heimvorteil erkämpft. Im letzten Spiel der Hauptrunde besiegte die Mannschaft von Lenny Soccio nach einer 3:0-Führung und einem schlechten zweiten Drittel die Füchse Duisburg mit 5:4.

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Als sie das Spiel aus der Hand zu geben schienen, machte sich Steven Raabe ganz lang. Beim Stand von 4:4 lief der Verteidiger der Hannover Indians aufs Tor der Füchse Duisburg zu – und das alles in Unterzahl. Mit einem Hechtsprung bugsierte er den Puck irgendwie an Duisburgs Keeper Christian Wendler vorbei ins Netz. Dadurch brachte Raabe seiner Mannschaft nicht nur das Momentum zurück, sondern sorgte auch für den 5:4 (3:0, 0:3, 2:1)-Endstand. Somit sicherte sich der ECH den Heimvorteil in den Play-offs, für den er sich mächtig strecken mussten.

Starkes erstes Drittel

Nach der 2:7-Niederlage der Icefighters Leipzig am Nachmittag in Tilburg war klar, dass die Indians Platz vier sogar mit einer Niederlage nach Verlängerung oder Penaltyschießen erreichen würden. Das überfällige 1:0 gelang Roman Pfennings (11.). Im zweiten Indians-Powerplay des Abends verhinderte der Wendler zunächst noch das 2:0. Im gleichen Überzahlspiel war er aber geschlagen. Nick Bovenschen staubte zum 2:0 ab. Nur eine Minute später legte Pohanka (17.) mit einem satten Schlagschuss, der das Netz hinter Wendler zu zerfetzen schien, das 3:0 nach.

Bilder vom Eishockey-Spiel der Oberliga Nord zwischen den Hannover Indians und den Füchsen Duisburg

Die Spieler der Hannover Indians machen nach dem Heimsieg die Raupe übers Eis. Zur Galerie
Die Spieler der Hannover Indians machen nach dem Heimsieg die Raupe übers Eis. ©

Doch die Gäste schlugen zurück und sorgten vorübergehend für eine kleine Schockstarre unter den 3410 Zuschauern am Pferdeturm. Kyle Gibbons (24.), Robin Slanina (36.) und Artur Tegkaev (37.) gelang der 3:3-Ausgleich. Doch auch das 4:3 von Bacek nur 25 Sekunden nach Wiederbeginn brachte keine Ruhe ins Spiel. Alexander Eckl egalisierte zum 4:4 (45.) – und als Duisburg dann zehn Minuten vor Schluss eine Überzahl erhielt, begann endgültig das große Zittern. Doch sprang Raabe in die Bresche.

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Die Hannover Scorpions haben die Hauptrunde mit zwei Niederlagen beendet. Nach dem 3:4 beim Herner EV unterlagen sie daheim mit 3:5 (2:1, 1:2, 0:2) gegen die Saale Bulls Halle. Christoph Koziol (5.) und Julien Pelletier (18.) trafen im ersten Drittel für die Gastgeber, Michal Bezouska (15.) für Halle. Nach dem 3:1 durch Julian Airich (30.) wendeten die Saale Bulls das Blatt. Victor Knaub (36., 39.) glich mit einem Doppelpack zunächst aus, ehe Lukas Valasek (41.) und Jannik Striepeke (59.) den 3:5-Endstand herstellten.

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