06. April 2021 / 10:23 Uhr

Hannover Indians stehen dank Corona-Fällen bei Halle direkt in den Play-offs

Hannover Indians stehen dank Corona-Fällen bei Halle direkt in den Play-offs

Stephan Hartung
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Die Hannover Indians dürfen sich über den direkten Einzug in die Play-offs freuen.
Die Hannover Indians dürfen sich über den direkten Einzug in die Play-offs freuen. © Florian Petrow
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Die Hannover Indians stehen direkt in den Play-offs der Eishockey-Oberliga Nord und müssen nicht den Umweg über die Pre-Play-offs gehen. Grund dafür sind Corona-Fälle beim Tabellendritten aus Halle, die für die Play-offs gestrichen sind. Der ECH rutscht in der Abschlusstabelle auf Platz sechs vor und darf am Freitag in Herne antreten.

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Nun haben sie Gewissheit: Die Hannover Scorpions und die Hannover Indians wissen, dass sie am Freitag in die Play-offs der Eishockey-Oberliga Nord starten. Der ECH tritt in Herne an. Die Scorpions, die ihr letztes Spiel der Hauptrunde am Montag mit 1:3 verloren, beginnen ihre Serie zu Hause. Der Gegner wird am Mittwoch in den Pre-Play-offs ermittelt. Sollte Hamm in Erfurt gewinnen, reisen sie am Freitag nach Mellendorf. Behält Erfurt die Oberhand, bekommen es die Scorpions mit dem Sieger aus Rostock gegen Herford zu tun.

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Laut Abschlusstabelle belegen die Indians den siebten Platz, der eigentlich die Pre-Play-offs zur Folge hätte. Jedoch ist Halle auf Rang drei wegen Corona-Fällen in Quarantäne und daher für die Play-offs gestrichen – für diese Phase qualifiziert sich der ECH direkt, weil er auf den sechsten Platz vorrückt. „Wir beschweren uns nicht, dass wir keine Pre-Play-offs spielen müssen“, sagt Indians-Geschäftsführer Andy Gysau, „der Respekt und Dank an Rostock“ aussprach. Die Piranhas gewannen am Montagabend in Erfurt – nur so konnten die Indians vor den Thüringern bleiben.

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"Weitere Tage, um zu regenerieren"

Weiterer Vorteil aus ECH-Sicht: „Wir haben zwei weitere Tage Zeit, um zu regenerieren“, sagt Gysau. Die Indians-Personaldecke ist aktuell dünn. Daher kamen die Spielausfälle in Krefeld (Ostersonnabend) und Diez-Limburg (Gründonnerstag und Ostermontag) – jeweils wegen Corona-Fällen beim Gegner – gelegen.