07. Februar 2020 / 09:44 Uhr

"Halloooooo!": Toddy Barton ist zurück - und sagt wieder die Tore am Pferdeturm an

"Halloooooo!": Toddy Barton ist zurück - und sagt wieder die Tore am Pferdeturm an

Stephan Hartung
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Toddy Barton ist zurück am Pferdeturm. 
"Toddy" Barton ist zurück am Pferdeturm.  © Wilde/Heuser/Montage
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Toddy is back! Am Pferdeturm wird spätestens ab August ein alter Bekannter zu hören sein: Torsten Barton kehrt ans Mikro zurück. Einst wurde die Zusammenarbeit aufgelöst, jetzt blüht sie wieder auf. 

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Er ist zurück. Torsten Barton, am Pferdeturm nur unter seinem Spitznamen „Toddy“ bekannt, hat wieder seinen Platz in der Sprecherkabine. Bei den Heimspielen des Eishockey-Oberligisten Hannover Indians hört man ihn ab nächster Saison, vorerst agiert er als Helfer neben Johannes Avenarius.

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"Schön, dass ich wieder Teil der Eishockey-Familie bin"

Am vergangenen Sonntag stellte sich Barton beim Heimspiel gegen Herne vor, mit seinem berühmten „Halloooo“ über das Mikrofon sorgte er bei den Fans für Begeisterung. „Es freut mich, dass mich so viele Leute nicht vergessen haben. Schön, dass ich wieder Teil der Eishockey-Familie bin“, sagt er.

Gemerkt, dass was fehlt

Denn die Indians-Fans mussten seit Februar 2017 ohne ihre Stimme auskommen. Fast auf den Tag genau vor drei Jahren hatte Barton öffentlich Kritik an der Geschäftsführung geäußert, der damalige Indians-Chef David Sulkovsky beendete daher die Zusammenarbeit mit dem Stadionsprecher.

Alles Schnee von gestern. Nicht zuletzt durch Aussprachen erneuerte Barton seine Bindung zum Pferdeturm, hinzu kommt eine Freundschaft zu ECH-Verteidiger Nick Bovenschen. „Ich habe freitags und sonntags gemerkt, dass mir ohne die Indians etwas fehlt“, sagt der 51-Jährige und lacht.

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Mike Münkel hört auf

Zuletzt häuften sich die Besuche bei Heimspielen – und dort auch Gespräche mit den Fans. „Ich wurde oft wegen einer Rückkehr befragt. Diese Wertschätzung macht mich natürlich stolz.“ Die glückliche Fügung: Die Indians befanden sich ohnehin auf der Suche. Denn Mike Münkel, aktuell mit Avenarius das Duo am Mikrofon, tritt ab sofort kürzer und hört zur kommenden Saison auf.

Aufgeregt wie 1994

In den nächsten Wochen wird Avenarius der alleinige Sprecher sein. Barton beginnt offiziell erst ab August, schaut seinem Chef aber über die Schulter und hilft. „Wie damals beim Sülzer“, sagt Toddy und lacht. Damit meint er den legendären Frank Scharnberg, dessen Nachfolger er war. „Ich kann mich noch an mein erstes Spiel erinnern. 1994 gegen Weißwasser. Ich war so aufgeregt – ich musste schon vor dem Spiel fünf Mal auf Toilette.“ Gegen Herne war es jetzt ähnlich. „Aber das konnte ich mir verkneifen.“

Und vielleicht hören die Indians-Fans ihren Toddy ja doch kurzfristig wieder. Sollte Avenarius mal ausfallen, übernimmt er. Und wenn nicht? „Dann rufe ich einfach mal ein lautes Halloooo ins Mikrofon.“

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