15. Januar 2019 / 15:44 Uhr

Hannover-Marathon als Ziel: Die Przemecks trainieren mit dem SPORTBUZZER Lauftreff

Hannover-Marathon als Ziel: Die Przemecks trainieren mit dem SPORTBUZZER Lauftreff

Norbert Fettback
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Warten auf den Startschuss zum Training: Britta Bartsch-Przemeck, Michael Przemeck und Gruppenleiter Andreas Seefeld (rechts).
Warten auf den Startschuss zum Training: Britta Bartsch-Przemeck, Michael Przemeck und Gruppenleiter Andreas Seefeld (rechts). © Markus Pingpank
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Britta Bartsch-Przemeck und Michael Przemeck sind Mitglieder im SPORTBUZZER Lauftreff. Zusammen mit 38 anderen Gruppenmitgliedern bereiten sie sich auf den Marathon in Hannover am 7. April vor. Ziel: Die eigenen Bestzeiten überbieten - dafür trainieren sie hart. 

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Es ist einer dieser Tage, an denen man sich lieber noch mal im Bett umgedreht hätte, statt um kurz vor neun Uhr in Laufjacke und Laufhose am Sportplatz zu stehen. Der Himmel ist grau und wolkenverhangen, die Temperaturen bewegen sich nahe der Bibbergrenze, und auf den Wind, der einem ins Gesicht bläst, könnte man auch gut verzichten.

Britta Bartsch-Przemeck (53) und Michael Przemeck (54) scheint das alles nichts auszumachen. Das Ehepaar aus Kirchrode freut sich auf den SPORTBUZZER Lauftreff. Auch dieses Mal. Da gibt es, selbst wenn es draußen ungemütlich ist, keine Entschuldigungen oder Ausreden, um wegzubleiben.

Przemecks streben neue Bestzeiten an

Schließlich haben beide – wie die anderen 38 aus der Gruppe – etwas vor. Am 7. April steht der Marathon in Hannover auf ihrem Programm. Knapp drei Monate bleiben jetzt noch, um sich die Form für die erhofften neuen Bestzeiten zu holen. Auch wenn keiner der beiden punktgenau mit der Sprache heraus will, sind ihre Ziele ambitioniert.

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Die 42,195 Kilometer sollen dieses Mal schneller als in 3:59 Stunden (Brittas aktuelle Bestmarke) und 3:45 Stunden (Michaels Hausrekord) absolviert werden. Dafür trainieren sie seit Oktober regelmäßig, auch alle 14 Tage mit dem SPORTBUZZER Lauftreff. „Das bringt was und macht immer wieder Spaß, auch wenn es anstrengend ist“, sagt Michael Przemeck.

An diesem Vormittag stehen sogenannte Tempoläufe auf dem Programm, das Trainer Markus Pingpank vorgegeben hat. Beide wissen inzwischen gut, was in dem Fall „höhere Intensität“ und „wettkampfspezifische Belastung“ bedeutet: schwitzen und keuchen.

Schon das fünfte Mal haben sich Britta Bartsch-Przemeck und ihr Mann Michael der Vorbereitungsgruppe angeschlossen, da kennt man seine Pappenheimer und die Trainingsinhalte, die den Freizeit-Marathonis Beine machen sollen für den großen Tag im April. Für die beiden Kirchröder steht dann der bereits achte Lauf über die sogenannte Königsdistanz an.

SPORTBUZZER Lauftreff erleichtert die Vorbereitung

Diesmal ist einiges anders als zuletzt. Zwei Jahre in Folge hatten sie auf das Gruppentraining verzichtet und sich stattdessen an Plänen aus dem Internet orientiert. Doch das sei nicht das Wahre gewesen, sagt Michael Przemeck. „Da fehlte das Besondere. Und wie das Lauf-Abc oder ein Fahrtspiel die meiste Wirkung hat, das erfährt man am besten in so einer Gruppe.“

Für Britta Bartsch-Przemeck ist auch wichtig, beim SPORTBUZZER Lauftreff mit anderen Sportbegeisterten zusammenzukommen und sich mit ihnen austauschen zu können.

Unter der Woche ist hingegen „Paarlauf“ angesagt. „Zweimal sind wir dann in der Regel zusammen auf unserer Hausstrecke unterwegs“, sagt Michael Przemeck. Die Zeit dafür knapsen sie irgendwie ab von ihrem engen Budget. Er ist Chefarzt für Anästhesie und Intensivmedizin am Annastift, sie Steuerberaterin, da muss genau geplant werden. „Das ist Brittas Aufgabe“, sagt Ehemann Michael mit einem Augenzwinkern.

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„Sie führt einen Onlinekalender, da können wir beide genau sehen, was ansteht.“ Gemeinsam wieder mehr zu machen, das gab vor rund zehn Jahren den Anstoß, es mit dem Laufen zu versuchen. „Unsere drei Kinder waren da aus dem Gröbsten raus“, sagt Britta Bartsch-Przemeck. Zeit für ein neues Hobby zu zweit.

Traum von Berlin, Boston und London

Aus dem Versuch wurde Passion. Dem ersten Halbmarathon (2011) folgten für beide nicht nur Marathons in Hannover, sondern auch in New York und Chicago. Britta Bartsch-Przemecks größter Wunsch ist es, ihre Sammlung durch Berlin, Boston, London und vielleicht Tokio zu komplettieren, weltweit die am meisten gefragten Cityläufe. Gemeinsam an der Startlinie eines Marathons zu stehen, das ist kaum zu toppen – und ihn dann erfolgreich zu beenden, auch wenn nicht unbedingt Hand in Hand, setzt dem die Krone auf.

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Den nächsten Anlauf gibt es Anfang April wieder in der Heimatstadt. Was für beide auch einen unschätzbaren Vorteil hat. „Zum Start kannst du morgens mit dem Fahrrad fahren“, sagt Michael Przemeck. „Das ist so schön.“ Am Aegi haben beide längst einen Stammplatz, wo sie ihre Räder abstellen. „Und dann geht es los.“ Egal, wie das Wetter ist: Es wartet die nächste unvergessliche Erfahrung.

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