05. Januar 2020 / 21:54 Uhr

Im letzten Drittel geht's rund: Scorpions unterliegen Tilburg Trappers mit 1:4 

Im letzten Drittel geht's rund: Scorpions unterliegen Tilburg Trappers mit 1:4 

Stephan Hartung
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Danny Stempher verwandelt den Penalty gegen Enrico Salvarani zum 2:0 für die Tilburg Trappers.
Danny Stempher verwandelt den Penalty gegen Enrico Salvarani zum 2:0 für die Tilburg Trappers. © Florian Petrow
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Die 1244 Zuschauer in der Hus-De-Groot-Arena haben beim Heimspiel der Hannover Scorpions gegen die Tilburg Trappers einiges geboten bekommen. So gab es kurz vor Schluss eine Prügelei zwischen den beiden Torhütern. Die Partie verloren die Gastgeber mit 1:4.

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Erstes Heimspiel im neuen Jahr – und gleich ein Spiel, das man so schnell nicht vergessen wird. Die Hannover Scorpions haben in der Oberliga Nord mit 1:4 (0:1, 0:1, 1:2) gegen die Tilburg Trappers verloren, vor allem im letzten Drittel überschlugen sich die Ereignisse.

Erwartungsgemäß hörten die 1244 Zuschauer in der Hus-De-Groot-Arena über das Mikrofon Steffen Wiebe, der den etatmäßigen Stadionsprecher Eric Haselbacher wegen dessen Zwei-Spiele-Sperre vertrat. Komplett nicht mehr zu den Scorpions gehört Dennis Schütt. Der Vertrag des Verteidigers wurde aufgelöst, er wechselt zu den Starbulls Rosenheim.

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Julien Pelletier (links) von den Hannover Scorpions fährt seinem Gegenspieler davon. ©
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Max Hermens (11.) und Danny Stempher (30./Penalty) sorgten für das 0:2. Patrick Schmid (44.) gelang der Anschlusstreffer. Stempher (51.) und Mitch Bruijsten (59.) gelang der 1:4-Endstand.

Wenige Sekunden später, nach einem Gerangel zwischen Patrick Schmid und Bruijsten, lief plötzlich Scorpions-Torhüter Enrico Salvarani, der im Laufe der Partie mit zahlreichen Paraden geglänzt hatte, über die gesamte Spielfläche und lieferte sich mit Trappers-Keeper Ruud Leeuwesteijn eine Prügelei – sieht man extrem selten, beide Torhüter erhielten Spieldauerdisziplinarstrafen. 17 Sekunden vor dem Ende folgte ein Faustkampf zwischen Robert Peleikis und Igor Logivnov.

Die Tilburger verließen das Eis ohne den obligatorischen Handschlag.

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Die Hannover Indians haben derweil ihr erstes Heimspiel im neuen Jahr gewonnen. Vor 2576 Zuschauer bezwangen sie den Black Dragons Erfurt mit 2:1 (0:1, 0:0, 1:0) nach Penaltyschießen. Die Dragons erwischten den besseren Start. Indians-Torhüter Philip Lehr stand gegen seinen Vorjahresverein zu Beginn öfter als erwartet im Mittelpunkt. In der sechsten Minute gelang Joonas Toivanen folgerichtig das 0:1. Ein Weckruf für die Indians? Mitnichten. Weiterhin spielte sich die Partie vorwiegend in ihrer Verteidigungszone ab.

Indians finden keine Mittel

Zu Beginn des zweiten Abschnitts taten sich die Indians weiterhin schwer und fanden kein Mittel, um gegen die vom ehemaligen ECH-Trainer Fred Carroll gut eingestellten Erfurter Druck aufzubauen. Zunächst verhinderte Lehr sogar das 0:2, als er sich dem einschussbereiten Milan Kostourek vor die Füße warf. Im weiteren Spielverlauf gelang es den Indians immerhin, Dragons-Torhüter Benedict Roßberg zu beschäftigten.

In der 45. Minute war es dann soweit. Branislav Pohanka hämmerte den Puck zum 1:1 ins Netz – und das alles von der blauen Linie aus, mit Ausnahme von Powerplay-Formationen nicht unbedingt die angestammte Position des Kapitäns. Im Penaltyschießen trafen alle drei Indians-Schützen – auch das kommt selten vor, laut Statistik gehörte das Siegtor Chad Niddery. „Man hat den Jungs nach den zuletzt vielen Spielen die Müdigkeit angemerkt“, sagte Coach Lenny Soccio.

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