10. Oktober 2021 / 22:02 Uhr

Erneut zweistellig: Scorpions fegen die Saale Bulls Halle mit 11:1 vom Eis

Erneut zweistellig: Scorpions fegen die Saale Bulls Halle mit 11:1 vom Eis

Stephan Hartung
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Victor Knaub und die Scorpions feiern einen deutlichen Heimsieg.
Victor Knaub und die Scorpions feiern einen deutlichen Heimsieg. © Debbie Jayne Kinsey
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Die Hannover Scorpions haben auch ihr zweites Heimspiel zweistellig für sich entschieden. Die Mannschaft von Coach Tobias Stolikowski überrannte die Saale Bulls Halle förmlich, entschied das erste Drittel mit 7:0 für sich. Der Endstand lautete 11:1.

So hatten sie sich das vorgestellt – zumindest vom Prinzip her. Patrick Schmid und Roman Pfennings, in der vergangenen Saison noch in der ersten Sturmreihe der Hannover Scorpions aktiv, konnten sich für die Saale Bulls Halle bei ihrer Rückkehr zu ihrem Ex-Klub in die Scorerliste eintragen. Obgleich: Es blieb ihr einziges Erfolgserlebnis an diesem Abend, als sie Jonas Niemelä ein Tor auflegten (45.), denn dabei handelte es sich um den Ehrentreffer der Saale Bulls. An der Seite ihrer Mitspieler schlichen nämlich Schmid und Pfennings nach Spielende wie geprügelte Hunde vom Eis. Die Scorpions gewannen in der Oberliga gegen Halle mit 11:1 (7:0, 1:0, 3:1).

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Damit gelang der Mannschaft von Trainer Tobias Stolikowski auch in der zweiten Saisonpartie in der Hus-de-Groot-Eisarena ein zweistelliger Sieg – anders als beim 11:4 gegen Rostock zehn Tage zuvor handelte es sich bei den Saale Bulls aber um einen der Mitfavoriten in der Staffel Nord.

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Parallele zur Rostock-Begegnung: Erneut rannten die Scorpions ihren Kontrahenten regelrecht über den Haufen und entschieden die Partie schon im ersten Drittel. Tyler Gron (2.), Thomas Supis (4.), Julian Airich (6., 11.), Patrick Klöpper (15.) und Louis Trattner (17.) sorgten für das 6:0 – und einen Torwartwechsel, bei Halle kam Eric Steffen für Sebastian Albrecht ins Spiel. Doch nur 70 Sekunden später klingelte es auch hinter Steffen: 7:0 durch Alexander Heinrich.

Im Mitteldrittel nahmen die Scorpions vor 810 Zuschauern einen Gang raus, erhöhten aber durch Gron (33.) auf 8:0. Im Schlussabschnitt folgte besagtes 8:1 durch Niemelä, ehe die Scorpions im Endspurt noch drei weitere Tore erzielten. Supis (52.), Christoph Kabitzky (56.) und Robin Just (58.) sorgten für den 11:1-Endstand. Für die letzten zweieinhalb Minuten wechselte Halles Trainer Ryan Foster im Tor sogar wieder zurück von Steffen auf Albrecht.