12. Februar 2021 / 09:49 Uhr

Wie bei der Igel-Gruppe: Aber auch im Schuhwirrwarr finden sich die Scorpions zurecht

Wie bei der Igel-Gruppe: Aber auch im Schuhwirrwarr finden sich die Scorpions zurecht

Stephan Hartung
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Im Kabinentrakt: Schuhe ohne Ende bei den Scorpions.
Im Kabinentrakt: Schuhe ohne Ende bei den Scorpions. © Stephan Hartung
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Wiedersehen macht Freude, heißt es derzeit bei den Scorpions. Am Freitag geht es erneut gegen die Icefighters Leipzig, gegen die es schon am Dienstag ein 5:2 gab. Auch ihre Straßenschuhe finden die Spieler stets wieder, selbst wenn's im Kabinentrakt aussieht wie bei der Igel-Gruppe im Kindergarten.

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Im Kabinentrakt der Hannover Scorpions sieht es aus wie bei der Igel-Gruppe eines Kindergartens: Schuhe ohne Ende – teilweise wild verstreut, teilweise ordentlich zusammengestellt. „Ich habe in diesem Wirrwarr meinen Platz gefunden und weiß, wo sich meine Schuhe befinden“, sagt Alex Heinrich.

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Der Kapitän des Oberligistens lacht, während hinter ihm seine Mitspieler Christoph Koziol und Ansgar Preuß fündig werden und sich ihre Schuhe schnüren. Bei den Scorpions ist also alles in bester Ordnung, vor allem nach dem 5:2-Heimsieg am Dienstagabend gegen die Icefighters Leipzig, die am Freitag (20 Uhr) erneut in Mellendorf antreten.

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Heinrich erklärt den Grund für die Schuhausstellung: „Das machen wir seit dem Beginn des Wintereinbruchs so. Weil draußen überall Salz gestreut ist, würde man sich nur die feinen Steinchen in die Kabine holen“, erklärt der Abwehrspieler. Die Folge wäre, dass der Grundschliff der Schlittschuhe nachlässt, wenn man mit den Kufen in das Streumaterial tritt. „Also ziehen wir unsere Schuhe lieber vor der Kabine aus.“

Standfest blieben die Scorpions gegen Leipzig, auch wenn der sichere 3:0-Vorsprung gefährlich schmolz. Im Gegensatz zu vorherigen Spielen musste man aber keinen Ausgleich hinnehmen. „Das müssen wir noch besser machen und wie eine Spitzenmannschaft auftreten – indem wir einen Vorsprung verwalten und die Partie runterspielen wie in den Play-offs“, sagt Alex Heinrich.