22. Januar 2021 / 06:56 Uhr

Herne, da war doch was? Scorpions wollen nicht wieder das Nachsehen haben

Herne, da war doch was? Scorpions wollen nicht wieder das Nachsehen haben

Stephan Hartung
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Für Robert Peleikis und die Scorpions gibt es am Sonntag ein Wiedersehen mit dem Herner EV.
Für Robert Peleikis und die Scorpions gibt es am Sonntag ein Wiedersehen mit dem Herner EV. © Debbie Jayne Kinsey
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22 ihrer bisherigen 23 Spiele in der Oberliga Nord haben die Hannover Scorpions gewonnen - nur gegen den Herner EV gab es eine Niederlage. Da ist am Sonntag für Extramotivation gesorgt. Der DEB hat derweil festgelegt, dass alle Sonntagsspiele ab sofort um 17 Uhr beginnen, und damit auch das in Herne.

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Die Hannover Scorpions haben in der Oberliga Nord ihre Serie auf 18 Siege in Folge geschraubt. Am Wochenende wollen sie ihre eigenen Rekorde weiter ausbauen. Die Mannschaft von Trainer Tobias Stolikowski, die bislang 22 von 23 Spielen gewinnen konnte, hat am Freitag (20 Uhr) die Saale Bulls Halle zu Gast. Am Sonntag tritt sie beim Herner EV an. Die Begegnung beginnt um 17 Uhr – wie ab sofort alle Spiele der Oberliga, das hat der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) so festgelegt.

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Die Begegnung gegen Halle ist für die Scorpions die 24. Partie der Spielzeit. Damit haben sie die Hälfte der regulären Saison absolviert – und schon jetzt lässt sich festhalten, dass ihnen bis zum Beginn der Play-offs der erste Platz kaum zu nehmen ist.

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Der DEB hat noch eine weitere Neuerung im Spielbetrieb eingeführt, weil zahlreiche Mannschaften coronabedingt mit vielen Spielen im Rückstand sind und die Hauptrunde möglicherweise nicht vollständigen beenden können. Wer 66 Prozent seiner Spiele absolviert hat, wird für die Play-offs berücksichtigt. Die dafür relevante Abschlusstabelle ergibt sich gegebenenfalls über eine Quotientenregelung, für die die erzielten Punkte durch die Anzahl der absolvierten Spiele geteilt werden.

Die Duelle gegen Halle und Herne werden für die Scorpions trotz ihres aktuellen Höhenflugs keine Selbstgänger. Die Saale Bulls bezwangen sie vor drei Wochen knapp mit 4:3 nach Penaltyschießen. Der HEV brachte den Wedemärkern die bislang einzige Saisonniederlage bei: Die Westdeutschen gewannen im November 6:4 in Mellendorf, als die Scorpions nach einem zwischenzeitlich 0:5-Rückstand die zu späte Aufholjagd starteten.