30. September 2021 / 16:58 Uhr

"Uns fehlen zwei Wochen": Nach zäher Vorbereitung gilt's jetzt für die Scorpions

"Uns fehlen zwei Wochen": Nach zäher Vorbereitung gilt's jetzt für die Scorpions

Stephan Hartung
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Trainer Tobias Stolikowski und die Hannover Scorpions starten mit einem Heimspiel gegen Rostock in die Saison.
Trainer Tobias Stolikowski und die Hannover Scorpions starten mit einem Heimspiel gegen Rostock in die Saison. © Debbie Jayne Kinsey
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Mit einem Heimspiel gegen Rostock starten die Scorpions am Freitag (20 Uhr) in die neue Saison. "Unsere Vorbereitung war relativ zäh", blickt Coach Tobias Stolikowski zurück auf nur zwei Testspiele und eine Corona-Quarantäne. "Unterm Strich fehlen uns zwei Wochen."

Nun startet auch der amtierende Nordmeister in die Saison der Oberliga: Die Hannover Scorpions mussten sich wegen Corona-Fällen in ihrem Team etwas länger als die Konkurrenz gedulden, die bereits am vergangenen Wochenende ins Geschehen eingegriffen hat. Jetzt legen die Scorpions los, empfangen am Freitag (20 Uhr Hus-de-Groot-Eisarena) die Rostock Piranhas. Am Sonntag geht es um 18 Uhr beim Herforder EV weiter.

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„Unsere Vorbereitung war natürlich relativ zäh“, sagt Scorpions-Trainer Tobias Stolikowski. Lediglich zwei Testspiele konnte er mit seinem Team austragen. „Da haben wir schon ein wenig die Reihen ausprobieren können, haben uns das aber anders vorgestellt – wir benötigen jetzt die Wettkämpfe, um wieder reinzukommen“, sagt der Coach.

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Zuletzt kamen immer mehr Spieler nach Negativtests aus der Quarantäne zurück – und gingen wieder aufs Eis. Dennoch hatte Stolikowski selten alle seinen Kufen-Cracks zusammen an Bord. „In der gesamten Vorbereitung war der Kader nur an vier Tagen komplett. Unterm Strich fehlen uns zwei Wochen.“

Daher erwartet der Scorpions-Trainer zwar, dass seine Spieler mit voller Motivation in die Saison starten. „Aber es können noch nicht alle Spieler auf dem Stand sein, den man zur ersten Partie haben sollte.“ Zwar seien seine Spieler auch erfahren genug, um auf den Wettkampfmodus umschalten zu können. „Aber trotzdem hat mit Corona niemand in seiner Karriere Erfahrung gemacht. Wenn man sich ein Bein bricht, dann weiß man, wie lange es zum Wiedereinstieg braucht.“

Scorpions gehören natürlich zum Favoritenkreis

Vor diesen Hintergründen geht es auch erstmal nur zweitrangig darum, mit welchen Zielen die Scorpions in die Saison starten. Was sich automatisch ergibt: Die Mellendorfer, denen im Mai nur ein Sieg für den Aufstieg in die DEL 2 fehlte, gehören aufgrund der Vorsaison zum Favoritenkreis. Zumal ihr Kader, wenn er sich jetzt sukzessive füllt und gegen Rostock annähernd komplett ist, schon dafür spricht.

Allein schon wegen der vorhandenen DEL-2-Erfahrung. Scorpions-Sportchef Eric Haselbacher sagte gegenüber dem SPORTBUZZER, dass er den aktuellen Kader im Durchschnitt für qualitativ besser halte im Vergleich zur Vorsaison. Und die war ja schon recht erfolgreich.