11. August 2019 / 16:09 Uhr

Hannover Spartans unterliegen bei Daley-Comeback Spitzenreiter Elmshorn deutlich

Hannover Spartans unterliegen bei Daley-Comeback Spitzenreiter Elmshorn deutlich

Matthias Abromeit
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Comebacker Patrick James Daley von den Spartans hat freie Bahn.
Comebacker Patrick James Daley von den Spartans hat freie Bahn. © Debbie Jayne Kinsey
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Die Männer der Hannover Spartans sind auch am viertletzten Spieltag der GFL2 wieder leer ausgegangen. Gegen den bislang ungeschlagenen Spitzenreiter Elmshorn Fighting Pirates gab es vor 517 Zuschauern im Rudolf-Kalweit-Stadion eine 14:48-Heimpleite. Weil die Sensation ausblieb, bleibt Aufsteiger Spartans mit nur einem Saisonsieg Schlusslicht.

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„Wir haben uns dennoch tapfer geschlagen. Gegen die Pirates kann man auch hoch verlieren. Immerhin sind die mit allen ihren Amerikanern angetreten und haben keine B-Mannschaft geschickt“, sagte Abteilungsleiterin Inna Lempert.

Nach der Führung der Gäste durften die Spartans nur einmal jubeln. Nur wenig später legte Kevin Schmidt den Ball zum Touchdown in die Elmshorner Endzone, Manuel Birg holte den Zusatzpunkt. Da stand es wieder 7:7. Doch das ließ der Favorit aus Schleswig-Holstein nicht lange auf sich sitzen. Die nächsten drei Touchdowns gingen allesamt auf das Elmshorner Konto. Beim Gang in die Kabine stand es zur Halbzeit 7:27.

Doch es kam noch schlimmer. Nicht nur vom Ergebnis her. „Unsere Verletztenliste ist schon wieder länger geworden“, klagte Lempert. Diesmal erwischte es Jan-Frerk Mandel. „Das Innenband am Knie ist durch. Was das Kreuzband abgekriegt hat, wissen wir erst nach dem MRT in der kommenden Woche. Aber die Saison ist für ihn vorbei“, sagte Lempert.

Bilder vom Spiel der German Football League zwischen den Hannover Spartans und Elmshorn Fighting Pirates

Patrick James Daley von den Spartans enteilt seinem Gegenspieler. Zur Galerie
Patrick James Daley von den Spartans enteilt seinem Gegenspieler. ©
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Patrick Daley gibt sein Comeback

Der weitere Spielverlauf war da schon fast nebensächlich. Nach dem Wechsel meldete sich Quarterback Patrick Daley nach seiner Schulterverletzung wieder zurück. Nach einem 30-Yards-Lauf legte er den Ball selber in die Endzone. Birg holte erneut den Zusatzpunkt. Doch enger wurde das Spiel trotz dieses zwischenzeitlichen 14:27 nicht, denn die Elmshorner ließen ihre Klasse noch dreimal aufblitzen und erhöhten kontinuierlich.

Das Spiel war gelaufen. Lempert war dennoch gerührt. Denn die treuesten der Fans hatten für dieses Spiel riesige Spruchbänder drucken lassen. „Wir stehen hinter euch“, war darauf vielfach im Stadion zu lesen. „Das war schon herzerwärmend“, sagte die Chefin.

Und sie gab sich kämpferisch. Auch wenn der sofortige Abstieg in die Regionalliga schon fast besiegelt ist, sieht sie noch eine minimale Restchance. „Erst wenn die dicke Frau aufhört zu singen, ist eine Oper beendet“, sagte sie sinnbildlich. Will heißen: Wenn die Spartans ihre drei noch ausstehenden Spiele gewinnen, das Duell gegen die Hamburg Huskies auch höher als bei der 11:47-Niederlage im Hinspiel und zudem die Huskies alles verlieren, wären die Spartans doch noch gerettet. Noch ist also der letzte Ton der Oper nicht verklungen.

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