19. November 2020 / 13:30 Uhr

Gesundheit geht vor: United vorerst ohne Mariska Beijer und Christoph Lübrecht

Gesundheit geht vor: United vorerst ohne Mariska Beijer und Christoph Lübrecht

Sportredaktion Hannover
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Mariska Beijer (links) und Christoph Lübrecht werden wegen hoher Infektionszahlen und damit verbundenen Ansteckungsrisiken mindestens bis zum Jahresende nicht für Hannover United spielen.
Mariska Beijer (links) und Christoph Lübrecht werden wegen hoher Infektionszahlen und damit verbundenen Ansteckungsrisiken mindestens bis zum Jahresende nicht für Hannover United spielen. © Maike Lobback
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Hannover United muss vorerst ohne Mariska Beijer und Christoph Lübrecht auskommen. Beijer hat zum Schutz ihrer Gesundheit gebeten, vorläufig in ihre Heimat in die Niederlande zurückzukehren, für Lübrecht ist das Ansteckungsrisiko derzeit zu groß. "Alle haben volles Verständnis", sagt Trainer Martin Kluck.

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Rollstuhlbasketball-Bundesligist Hannover United ist am vergangenen Wochenende mit einer 60:71-Niederlage gegen die Baskets 96 Rahden in die neue Saison gestartet. Nicht im Kader standen dabei die niederländische Nationalspielerin Mariska Beijer und Center Christoph Lübrecht – beide Akteure werden United auch in den nächsten Wochen nicht zur Verfügung stehen. Also auch beim Auswärtsspiel am Samstag bei RSV Lahn-Dill (16 Uhr).

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Die Gesundheit geht vor. Beijer hat den Verein darum gebeten, zum Schutz ihrer Gesundheit vorläufig in die Niederlande zurückkehren zu dürfen. Für Lübrecht ist das Risiko einer Ansteckung seiner Arbeitskollegen und Mitspieler durch den permanenten Wechsel zwischen den Kontaktgruppen zu groß.

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„United hat den Wünschen in beiden Fällen entsprochen. Wir haben in den Gesprächen mit unseren Spielerinnen und Spielern immer die klare Priorität, dass jede Entscheidung in Bezug auf die eigene Gesundheit akzeptiert wird. Somit hoffen wir, dass Chris und Mars weiterhin gesund bleiben und natürlich auch unser Team gesund bleiben wird“, sagt Teammanager Udo Schulz.

Trainer Martin Kluck ergänzt, „dass alle im Team volles Verständnis für diese individuellen Entscheidungen haben. Wir sind uns einig, dass wir mit dem kleineren Kader weiterspielen werden und im spielerischen Sinn noch enger zusammenrücken müssen.“ Dennoch hoffe United, „dass Christoph und Mariska im späteren Saisonverlauf im Frühjahr 2021 wieder aktiv im Team spielen werden“.