21. November 2021 / 12:58 Uhr

Da war mehr drin! United liefert Meister harten Kampf, verliert aber mit 66:77

Da war mehr drin! United liefert Meister harten Kampf, verliert aber mit 66:77

Sportredaktion Hannover
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Hannover United liefert in Elxleben eine starke Leistung ab, kann den Meister aber nicht besiegen.
Hannover United liefert in Elxleben eine starke Leistung ab, kann den Meister aber nicht besiegen. © IMAGO/Beautiful Sports
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Nach Startschwierigkeiten hat Hannover United im Topspiel der RBBL1 bei den RSB Thuringia Bulls eine starke Leistung abgeliefert, musste sich dem Meister nach einem harten Kampf aber mit 66:77 geschlagen geben. "Das war schon ein gutes Spiel von uns", sagte Center Jan Gans, nachdem die erste Enttäuschung verflogen war.

Es war das erwartet harte Ringen im Spitzenspiel der (RBBL1) zwischen dem Zweiten und dem Vierten. Ein Zerren an den Punkten zwischen den RSB Thuringia Bulls und Hannover United. Jedes Mal, wenn der Meister davonzueilen drohte, stoppte United den Lauf der Bulls und knipste sich ins Spiel zurück.

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Bis Mitte des vierten Viertels stand das Spiel auf der Kippe. Jan Haller warf United mit seinem einzigen Treffer sogar nochmal mit 54:53 in Front. Doch der letzte Run der Gastgeber in der Crunshtime war dann zu viel des Guten. United wendete das Blatt nicht mehr und verlor am letzten Spieltag vor der Winterpause in Elxleben mit 66:77.

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Einerseits durften die Gäste froh und glücklich mit der Leistung sein, dem amtierenden Meister einen harten Kampf geliefert zu haben. In vorangegangenen sieben Partien hatten die Bulls im Schnitt 99 Punkte geworfen. Abgesehen vom RSV Lahn-Dill (71 Punkte) und den Rhine River Rhinos (68 Punkte) hatte es zuvor kein Team auf 55 Zähler oder mehr gebracht gegen den RSB. Andererseits war mehr drin gewesen "Die Mannschaft hat wirklich daran geglaubt, hier zu gewinnen", sagte Teammanager Udo Schulz. Dementsprechend überwog die Enttäuschung.

Eine Enttäuschung, durch die nach und nach auch gute Empfindungen drangen. "Wir haben zur Halbzeit mit einem Punkt zurückgelegen. Wir haben nach dem dritten Viertel mit einem Punkt zurückgelegen - das war schon ein gutes Spiel von uns", sagte Center Jan Gans. Am Ende habe es nicht gereicht, weil "wir ein paar Ballverluste hatten, die nicht hätten sein müssen. Weil ich ein paar Ballverluste hatte, die nicht hätten sein müssen", sagte Gans. "Wir haben noch drei, vier einfache Dinger daneben geschossen."

"Haben in der Auszeit den Schalter umgelegt"

Zu Spielbeginn hatte es ordentlich geruckelt bei United. Nach neun Sekunden trafen die Bulls zum ersten Mal. Nach 40 Sekunden und einem Steal warfen sie den Ball zum zweiten Mal in den Korb. Zwei weitere Steals und 110 Sekunden später nahm United-Coach Martin Kluck beim Stand von 2:10 seine Auszeit. Hannover war den Thuringia Bulls in die Falle getappt.

Mit der Auszeit zeigte sich, dass United ein ganzes Stück gewachsen ist seit Saisonbeginn. Das Team schüttelte sich - und stellte vier Minuten später auf 14:14. Der erste Dämpfer für die Bulls, dem weitere folgen sollten. "Wir haben in der Auszeit den Schalter umgelegt und uns super ins Spiel zurück gekämpft", sagte Alexander Budde. "Ich freue mich, dass wir ein Ausrufezeichen gesetzt haben und mit einem guten Spiel in die Winterpause gehen. Für das neue Jahr haben wir viel Potenzial, das wir noch ausschöpfen werden."