05. Oktober 2019 / 18:47 Uhr

Hannovers neuer Mittelfeldboss: 96-Spieler Marc Stendera gegen Dresden herausragend

Hannovers neuer Mittelfeldboss: 96-Spieler Marc Stendera gegen Dresden herausragend

Jonas Szemkus
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Marc Stendera Mitte wird von Dresdens Sascha Horvath (links) und Jannis Nikolaou (rechts) bedrängt.
Marc Stendera Mitte wird von Dresdens Sascha Horvath (links) und Jannis Nikolaou (rechts) bedrängt. © imago images/Dennis Hetzschold
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Gegen Dynamo Dresden lieferte Marc Stendera ein starkes Spiel ab. So ganz bei 100 Prozent sei der 21-Jährige nach eigener Aussage jedoch noch nicht. Klingt, als wenn Hannover 96 noch einiges von dem Ex-Frankfurter zu sehen bekommt.

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Marc Stendera ist angekommen bei 96. Zweites Spiel über 90 Minuten, zwei Torlagen gegen Dresden – und eine neue Rolle: Stendera ist Hannovers neuer Mittelfeld-Boss. Gegen Dresden zog der 23-Jährige routiniert die Fäden. Und das, obwohl dem verletzungsanfälligen Ex-Frankfurter eigentlich noch Spielpraxis fehlen dürfte. Stendera brachte Kreativität, Ideen und Druck nach vorne.

Die Roten in Noten: Das ist die Einzelkritik zum Spiel von Hannover 96 gegen Dynamo Dresden

Ron-Robert Zieler – Note 3: Ein Abschlägchen landet direkt bei Atik 30 Meter vorm 96-Tor. Passiert aber nichts. Verschätzt sich einmal bei einer Ecke, auch da passiert aber nichts. Alles andere hält er routiniert und sicher. Kein Problem auch bei Nikolaous 25-Meter-Gewaltschuss. Zur Galerie
Ron-Robert Zieler – Note 3: Ein Abschlägchen landet direkt bei Atik 30 Meter vorm 96-Tor. Passiert aber nichts. Verschätzt sich einmal bei einer Ecke, auch da passiert aber nichts. Alles andere hält er routiniert und sicher. Kein Problem auch bei Nikolaous 25-Meter-Gewaltschuss. ©

Note 1,5 gegen Dresden

Erst die Torvorlage für Julian Korb, dann für den eingewechselten Cedric Teuchert. Und ganz nebenbei hämmerte Stendera einen Distanzschuss an die Latte. Für die starke Leistung gab es die SPORTBUZZER-Note 1,5.

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"Es ist immer noch Luft nach oben"

Stendera kam erst vor wenigen Wochen, fühlt sich aber schon wohl mit 96. "Ich fühle mich ganz gut", sagt er. Gesundheit, Fitness und Leistung stimmen schon. Aber: "Es ist immer Luft nach oben. Jede Trainingseinheit, jedes Spiel verbessert einen." Das gilt für Stendera und 96 gleichermaßen. "Ich habe immer gesagt, dass ich einfach wieder Fußball spielen will. Das darf ich im Moment und habe einfach wieder Spaß dabei", sagt der 23-Jährige. "Ich bin einfach glücklich und versuche, das auf dem Platz zu zeigen."

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