03. Dezember 2019 / 13:02 Uhr

Hannovers Ruderer zeigen sich stark bei Langstrecken-Tests

Hannovers Ruderer zeigen sich stark bei Langstrecken-Tests

Christoph Hage
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
DRC Nachwuchshoffnung Aaron auf dem Wasser
DRC Nachwuchshoffnung Aaron auf dem Wasser © Florian Petrow
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Rudern kann Hannover. Bei den Langstrecken-Tests, vor der Winterpause, schneiden Hannovers Ruderer gut ab. Hundeling ergattert sich den dritten Platz, Arnold kommt stark zurück und mit Erfanian gibt es eine kleine Überraschung. 

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Ruder-Jahresabschluss nach Maß: Frauke Hundeling stark, Marie-Cathérine Arnold mit einem gelungenen Comeback und Nachwuchstalent Aaron Erfanian mit einem Überraschungscoup. Mit sehr guten Platzierungen beim Langstrecken-Test des DRV in Dortmund verabschieden sich die Topathleten von DRC und HRC in die Winterpause – und damit entweder aufs Ergometer-Trockengerät oder in die warmen Kader-Trainingslager nach Südeuropa.

Frauke Hundeling auf dem Weg nach Tokio

In sehr guter Frühform auf dem Weg nach Tokio präsentierte sich DRC-Ruderin Frauke Hundeling, die im Einer über die Sechs-Kilometer-Distanz in 24:50 Minuten als beste etatmäßige Riemen-Ruderin im Skullboot auf dem sehr guten dritten Platz landete. Nur wenige Sekunden dahinter auf Platz vier kam HRC-Ruderin Marie-Cathérine Arnold ins Ziel, die damit nach monatelanger Pause nach einer Schulteroperation ein gelungenes Comeback feierte.

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Zufriedener Trainer

Thorsten Zimmer, Heimtrainer der beiden Olympiakandidatinnen, war über dieses Ergebnis hocherfreut: „Frauke hat erneut gezeigt, dass sie zu den physisch stärksten deutschen Ruderinnen zählt. Und Marie hat wieder Anschluss an das Nationalteam hergestellt“, sagte Zimmer. Die dritte Hannoversche Olympiakandidatin, DRC-Europameisterin Carlotta Nwajide, hatte deutlich mehr Schwierigkeiten und kam als 17. durchs Ziel. „Da hat sich bei Carlotta der erhebliche Trainingsrückstand nach langer Verletzungs- und Krankheitspause doch noch sehr bemerkbar gemacht“, erklärte Zimmer. Nwajide, Hundeling und Arnold reisen am Mittwoch ins Trainingslager der Frauen-Nationalmannschaft nach Portugal.

18-Jähriger Aaron Erfanian mit kleiner Sensation

Für eine kleine Sensation sorgte der erst 18-jährige Nachwuchs-Ruderer und Vize-Juniorenweltmeister Aaron Erfanian vom DRC im Männer-Einer: In Abwesenheit der Skull-Nationalmannschaft, die sich abseits auf Olympia vorbereitet, hängte Erfanian in 22:33 Minuten die versammelte U23-Konkurrenz ab, darunter zahlreiche ältere und etablierte Einer-Ruderer. „Das war eine starke Leistung von Aaron, auch wenn die wirklich Großen fehlten“, bilanzierte Trainer Zimmer.

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