10. November 2019 / 14:00 Uhr

BVB-Boss Watzke kündigt nach Pleite beim FC Bayern Konsequenzen an: "Jegliche Kritik ist berechtigt"

BVB-Boss Watzke kündigt nach Pleite beim FC Bayern Konsequenzen an: "Jegliche Kritik ist berechtigt"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Borussia Dortmund ist beim FC Bayern satt unter die Räder gekommen. Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke fordert Konsequenzen.
Borussia Dortmund ist beim FC Bayern satt unter die Räder gekommen. Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke fordert Konsequenzen. © imago images/Getty
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BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hat nach der Pleite gegen den FC Bayern eine gründliche Aufarbeitung angedeutet. Er kündigte unter anderem an, den "Ist-Zustand" des ganzen Teams genau analysieren zu wollen.

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Die krachende 0:4-Niederlage beim FC Bayern traf nicht nur die BVB-Profis hart. Auch Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke war nach der ganz schwachen Vorstellung bedient. Einen Tag nach der bitteren Pleite wurde er deutlich. "Ich verstehe die Reaktion der Fans. Jegliche Kritik ist berechtigt", sagte er gegenüber der Funke Mediengruppe.

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Watzke kündigt "Krisengipfel" an

Watzke kündigte an, dass er sich "in der kommenden Woche im Rahmen unserer Runde mit der sportlichen Leitung zusammenzusetzen", werde. Dabei solle der "Ist-Zustand" der Dortmunder Mannschaft genau analysiert werden. Der BVB ließ im Spiel gegen die Bayern jegliches Zweikampfverhalten vermissen und ergab sich über große Teile des Spiels seinem Schicksal in der Allianz-Arena.

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Dabei reagierte BVB-Coach Lucien Favre früh und nahm noch in der ersten Halbzeit Offensivmann Jadon Sancho aus der Partie und brachte Raphael Guerreiro. Doch auch dieser Tausch half nichts, denn die Bayern agierten einfach zu abgezockt und ließen dem BVB kaum Raum zu Entfaltung. Für BVB-Kapitän Marco Reus hat das Match zudem ein Nachspiel.

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Der Stürmer wird DFB-Trainer Joachim Löw nicht bei den EM-Qualifikationsspielen gegen Weißrussland und Nordirland zur Verfügung stehen. Den 30-Jährigen "plagen weiterhin Probleme am Sprunggelenk", hieß es vom BVB auf Twitter. "Marco hat Joachim Löw darüber informiert, dass er nicht zum DFB-Team reisen und in Dortmund mit der medizinischen Abteilung des BVB an seiner Gesundung arbeiten wird."