25. Juli 2019 / 16:01 Uhr

Hansa Rostock: Härtel macht den Hitze-Härtetest

Hansa Rostock: Härtel macht den Hitze-Härtetest

Sönke Fröbe
Ostsee-Zeitung
Hansa-Neuzugänge unter sich: Aaron Opoku (r.) im Laufduell mit Nils Butzen.
Hansa-Neuzugänge unter sich: Aaron Opoku (r.) im Laufduell mit Nils Butzen. © FOTO: Lutz Bongarts
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Der Trainer von Hansa Rostock bereitet Profis unter „Wettkampfbedingungen“ auf heißen Tanz in Halle vor. Die Koggekicker erwarten einen heißen Tanz an der Saale.

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Mehrere Profiklubs in Deutschland haben am Donnerstag wegen der hohen Temperaturen ihre Trainingseinheiten verschoben oder sogar abgesagt, Jens Härtel blieb cool und machte den Hitze-Härtetest: Die zweite Übungseinheit des Tages begann für die Rostocker wie geplant um 14 Uhr, so wie das erste Auswärtsspiel der Saison am Sonnabend beim Halleschen FC. Spielvorbereitung unter „Wettkampfbedingungen“: Bei Temperaturen jenseits der 30 Grad-Marke sollten die Hansa-Profis „einfach mal das Gefühl dafür bekommen, wie es ist, zu spielen, wenn die Sonne hoch steht“, erklärt der Trainer.

Dass die Rostocker in Halle unabhängig von den Temperaturen ein heißer Tanz erwartet, weiß Neuzugang Aaron Opoku. „Ich erwarte einen starken Gegner. Halle hat gute individuelle Fußballer und funktioniert auch als Team sehr gut. Wir müssen 110 Prozent geben“, sagt die HSV-Leihgabe, die beim Auftakt-Remis gegen Köln (3:3) einer der Lichtblicke war. Beide Teams stehen schon am zweiten Spieltag unter Druck, Halle noch mehr als die Rostocker: Der Tabellenvierte der Vorsaison verlor sein Auftaktspiel beim KFC Uerdingen mit 0:1.

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„Wir haben unser Spiel wenigstens nicht verloren, obwohl es nach der 3:0-Führung eigentlich ein Muss war, zu gewinnen“, meint Opoku, der mit seinem spektakulären Hackentor für das Glanzlicht sorgte und in seinem ersten Drittligaspiel vor großer Kulisse erstaunlich selbstbewusst und unbekümmert auftrat. „In der 3. Liga geht es noch mal anders zur Sache als in der Regionalliga. Man muss 90 Minuten hellwach sein und immer auf alles achten“, hat der 20-Jährige festgestellt und verrät sein Erfolgsrezept: „Ich habe mir angeeignet, mir selbst so wenig Druck wie möglich zu machen und gelassen zu spielen.“ Was ihm in der HSV-Reserve vor meist nur wenigen hundert Fans glückte, soll auch vor deutlich mehr Zuschauern eine Liga höher gelingen „Eine so große Kulisse wie gegen Köln pusht mich extrem“, sagt Opoku. Gute Voraussetzungen für Sonnabend: In Halle werden bis zu 10 000 Zuschauer erwartet, 1200 davon sind Hansa-Fans.

Diese Rückennummern tragen die Spieler des FC Hansa Rostock in der Saison 2019/20:​

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