03. August 2018 / 21:43 Uhr

Hansa-Heimsieg gegen Braunschweig: Cebio Soukou entzaubert Absteiger

Hansa-Heimsieg gegen Braunschweig: Cebio Soukou entzaubert Absteiger

Sönke Fröbe
Ostsee-Zeitung
Cebio Soukou (blaues Trikot) war der Aktivposten in der Offensive des FC Hansa. Hier zieht der Doppeltorschütze gegen den Braunschweiger Ivan Franjic ab.
Cebio Soukou (blaues Trikot) war der Aktivposten in der Offensive des FC Hansa. Hier zieht der Doppeltorschütze gegen den Braunschweiger Ivan Franjic ab. © LUTZ BONGARTS
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Heimspielauftakt nach Maß: Die stark verbesserte Dotchev-Elf besiegte mit Braunschweig einen der Top-Favoriten.

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Mit fünf Tagen „Verspätung“ ist auch der FC Hansa in der neuen Saison angekommen.Nach dem enttäuschenden Start in Cottbus (0:3) am vergangenen Sonntag zeigte die Dotchev-Elf am Freitagabend ein anderes Gesicht und setzte sich in einem packenden Spiel gegen Absteiger Eintracht Braunschweig hochverdient mit 2:0 (2:0) durch. Mann des Abends war Stürmer Cebio Soukou: Der Ex-Auer ebnete mit seinem Doppelpack vor 17 400 begeisterten Zuschauern im Ostseestadion den Weg zum ersten Saisonerfolg.

„Das war ein hochverdienter und enorm wichtiger Sieg“, meinte Stefan Wannenwetsch. „Wir haben große Ziele – und wenn wir nicht gewonnen hätten, hätten wir von einem Fehlstart reden können. Aber den haben wir abgewendet“, fügte der Hansa-Profi hinzu.

Nach der Auftaktpleite in Cottbus änderte Trainer Pavel Dotchev sein Team auf zwei Positionen: Für Mirnes Pepic und Joshua Nadeau rückten Nico Rieble und Kai Bülow in die erste Elf. Der Rückkehrer, der nach exakt 3015 Tagen sein Heimspiel-Comeback gab, räumte vor der Abwehr ab. Rieble übernahm den Part von Nadeau – er saß gestern nur auf der Tribüne – in der Viererkette. Und die musste von Anfang an hellwach sein, denn Zweitligaabsteiger Braunschweig startete zunächst druckvoll in das erste Aufeinandertreffen im Ostseestadion seit fast sieben Jahren. Im Zweitligaduell hatten sich die beiden Klubs im September 2011 torlos getrennt.

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Dass das an diesem heißen Sommerabend für beide Mannschaften nicht das Ziel war, machte die intensive Anfangsphase deutlich. Nach zehn Minuten fand auch die Dotchev-Elf besser ins Spiel und bemühte sich zunehmend um geordnete Aktionen nach vorne. Das machte sich schnell bezahlt. In der 14. Minute bewies Biankadi ein gutes Auge und setzte Soukou glänzend in Szene, der mit einem Lupfer Gäste-Keeper Engelhardt überlistete – 1:0 für die Rostocker! Riesenjubel im Ostseestadion, und das zu recht, denn das erste Saisontor war eines aus dem oberen Regal.

Es kam noch besser. Sechs Minuten später war es wieder Biankadi, der die Initialzündung gab. Das Zuspiel des Ex-Erfurters nahm diesmal der mit aufgerückte Rankovic auf. Bei dessen präziser Flanke stand erneut Soukou goldrichtig und völlig blank und drückte den Ball mit der Brust zum 2:0 ins Tor.

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Ioannis Gelios: Zögerlich und ungenau im Spielaufbau. Gut gehalten gegen Morys (58.). Machtlos beim Gegentor. Note: 3,5 Zur Galerie
Ioannis Gelios: Zögerlich und ungenau im Spielaufbau. Gut gehalten gegen Morys (58.). Machtlos beim Gegentor. Note: 3,5 ©
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Die Gäste waren sichtbar geschockt, während Hansa das Geschehen nun weitgehend kontrollierte. Königs hätte nach schöner Vorarbeit von Breier und Rankovic fast schon den Deckel draufmachen können. Doch sein Schuss ging knapp vorbei (30.).

Nach der Pause setzten die Braunschweiger zwar die ersten Akzente, doch die erste Großchance hatte Hansa: Nach einem Konter lief Soukou alleine auf das Gäste-Tor zu, doch dieses Mal wollte es der Doppeltorschütze zu genau machen und zirkelte den Ball am Gehäuse vorbei (50.). Danach wurde der Druck der Braunschweiger größer. Während die Gäste in dieser Phase nicht zwingend genug waren, hatte Biankadi auf der anderen Seite eine gute Möglichkeit, sein Schuss wurde aber zur Ecke abgeblockt (62.). Auch Königs brachte den Ball aus aussichtsreicher Position nicht im Tor unter (71.), Bülow zielte aus der Distanz knapp über die Latte (73.). Die größten Chancen zum vorentscheidenden 3:0 vergaben anschließend Breier und Soukou. Die Gegenwehr der mittlerweile platten Gäste war zu diesem Zeitpunkt nur noch halbherzig.


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