30. April 2018 / 11:51 Uhr

Randale im Zug: Hansa-Fans greifen HSV-Anhänger an

Randale im Zug: Hansa-Fans greifen HSV-Anhänger an

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Fans von Hansa Rostock sollen Anhänger des Hamburger SV angegriffen haben.
Fans von Hansa Rostock sollen Anhänger des Hamburger SV angegriffen haben. © Schaarschmidt (Archiv)
Anzeige

Auf der Strecke zwischen Hannover und Bremen sind am Samstagabend rivalisierende Fußballfans aneinander geraten. Es gab mehrere Leichtverletzte.

Anzeige
Anzeige

Polizeieinsatz am Samstagabend auf dem Bahnhof im niedersächsischen Nienburg: In einem Zug von Hannover in Richtung Bremen waren Anhänger von Hansa Rostock und dem Hamburger SV aneinander geraten. Der Zug stoppte in Nienburg, Polizisten trennten die rivalisierenden Gruppen und leiteten mehrere Strafanzeigen ein.

Laut Polizei waren rund 100 Hansa-Anhänger im Zug, aus dieser Gruppe heraus sollen HSV-Fans angegriffen worden sein. Es gab mehrere Leichtverletzte, mutmaßlich wurden Fanartikel geraubt.

Mehr zu Hansa Rostock

Nach dem Polizeieinsatz in Nienburg wechselten die Hamburger in einen anderen Zug. Die Rostocker blieben noch einige Zeit in Nienburg, konnten dann ebenfalls weiterreisen. Nun laufen fünf Ermittlungsverfahren wegen Verdachts von Körperverletzung, Raub und Landfriedensbruch.

Hansa Rostock hatte am Samstag bei Fortuna Köln gespielt (0:0). Dort gab es Irritationen um mitgereiste Rostocker Fans, die bundesweit Stadionverbote haben. Diese hatten sich an einem Zaun versammelt und sollten angeblich dort verschwinden - offenbar ein Missverständnis. Viele Hansa-Anhänger hatten aus Solidarität zwischenzeitlich die Zuschauerränge verlassen (hier mehr dazu). Der Hamburger SV hatte sein enorm wichtiges Spiel in Wolfsburg mit 3:1 gewonnen.

Mehr zum HSV

Hamburger SV in Noten: Die Einzelkritik zum Spiel gegen den VfL Wolfsburg

Julian Pollersbeck: Der U21-Europameister hatte wenig zu tun, weil der VfL Wolfsburg kaum Torgefahr entwickelte. Versuchte das Spiel immer wieder zu verschleppen und bekam dafür in der 67. Minute schon die gelbe Karte. In der 78. Minute kassierte er nach einem direkten Freistoß das Gegentor und sah dabei alles andere als gut aus. NOTE: 4 Zur Galerie
Julian Pollersbeck: Der U21-Europameister hatte wenig zu tun, weil der VfL Wolfsburg kaum Torgefahr entwickelte. Versuchte das Spiel immer wieder zu verschleppen und bekam dafür in der 67. Minute schon die gelbe Karte. In der 78. Minute kassierte er nach einem direkten Freistoß das Gegentor und sah dabei alles andere als gut aus. NOTE: 4 ©
Anzeige

Hansa Rostock: Die Einzelkritik vom 36. Spieltag

Janis Blaswich:  Note:  Zur Galerie
Janis Blaswich:  Note:  ©

Hilf uns, dem Amateurfußball zu helfen. Trage Dich auf gabfaf.de/supporter kostenlos als Supporter ein.

Die aktuellen TOP-THEMEN
Anzeige
Sport aus Mecklenburg Vorpommern
Sport aus aller Welt