02. April 2018 / 21:00 Uhr

Hansa Rostock II: Vertrag von Trainer Felix Dojahn wird nicht verlängert

Hansa Rostock II: Vertrag von Trainer Felix Dojahn wird nicht verlängert

Johannes Weber/Tommy Bastian
Ostsee-Zeitung
Felix Dojahn, Trainer des FC Hansa II, freute sich riesig über den 3:0-Erfolg beim FC Mecklenburg Schwerin.
Felix Dojahn, Trainer des FC Hansa II, freute sich riesig über den 3:0-Erfolg beim FC Mecklenburg Schwerin. © Johannes Weber
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Für den 32-Jährigen ist am Saisonende Schluss. Ein Nachfolgekandidat ist Coach Axel Rietentiet vom Rostocker FC.

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Rostock. Bei Fußball-Oberligist FC Hansa Rostock II (U 21) wird es im Sommer einen Trainerwechsel geben. Der zum 30. Juni auslaufende Vertrag mit Coach Felix Dojahn wird nicht verlängert. Das bestätigte Stefan Karow, der ab dem 1. Juli neuer Leiter der Hansa-Nachwuchsakademie wird, am Montag auf OZ-Nachfrage. Karow, momentan noch Torwarttrainer des Rostocker Drittliga-Teams, befindet sich schon in Gesprächen mit möglichen Nachfolgern für den 32-jährigen Dojahn. Heißester Kandidat: Axel Rietentiet. Der 48-Jährige trainierte bereits von März 2009 bis November 2013 die zweite Mannschaft des FC Hansa in der Regional- und Oberliga. Aktuell coacht er den Verbandsligisten Rostocker FC.

„Ja, es stimmt. Axel Rietentiet ist ein Kandidat. Allerdings sprechen wir mit mehreren Trainern, wollen uns insgesamt im Nachwuchs neu aufstellen“, sagt Stefan Karow. Entschieden sei noch nichts – weder für die U 21 noch in den Juniorenteams. In den nächsten Tagen will der 43-Jährige erst einmal die Gespräche mit den aktuellen Trainern der Jugendabteilung abschließen. Mit vielen Übungsleitern, gerade aus den höheren Altersklassen, hat er bereits geredet. „Danach werden wir dann Entscheidungen treffen und verkünden“, sagt Karow und ergänzt: „Axel Rietentiet hat Hansa-Geschichte mitgeschrieben und in der Vergangenheit seine Kompetenz bewiesen. Der Kontakt zu ihm ist nie abgerissen.“

Rietentiet hat Dreijahresvertrag beim RFC​

Rietentiet hatte erst im Sommer 2017 einen Dreijahresvertrag beim Rostocker FC unterschrieben, kam vom FC Schönberg 95. Die Nordwestmecklenburger hatte er zum Aufstieg in die Regionalliga Nordost, dort zweimal zum Klassenverbleib und 2016 auch ins Landespokalfinale (3:4 nach Elfmeterschießen gegen Hansas Profi- Elf) geführt. Die Maurinestädter zogen ihr Team im vergangenen Jahr allerdings aus finanziellen Gründen aus der vierten Liga zurück.

Mehr zum Rostocker FC

Den RFC dürfte Axel Rietentiet wohl verlassen, sollte er den Wunsch äußern. „Mir liegt ein Angebot von Hansa vor. Unterschrieben ist aber noch nichts“, sagt er. Ursprünglich wollte der gebürtige Rostocker mit dem RFC bis 2020 den Sprung in die Oberliga schaffen. Doch mehrfach beklagte Rietentiet fehlende Professionalität und Leistungsbereitschaft beim Traditionsklub, der derzeit den dritten Tabellenrang in der Verbandsliga belegt.

Am Sonnabend gewannen die mit einer Rumpfelf angereisten Ostseestädter mit 2:1 beim 1.FC Neubrandenburg. Bemerkenswert: Rietentiet wechselte in der Schlussphase sogar seinen 53-jährigen Co-Trainer Holger Wilken ein. Der Rückstand des RFC auf Spitzenreiter Güstrower SC (50 Punkte) beträgt bereits sieben Zähler. Titelfavorit ist der Greifswalder FC (2., 46), der zwei Spiele weniger ausgetragen hat.

Dojahn will sich nicht äußern

Wie es für Ex-Profi Felix Dojahn (u.a. Erzgebirge Aue, SV Babelsberg) weitergeht, ist völlig unklar. Zu seinem bevorstehenden Abschied wollte sich der gebürtige Rostocker, der einst im Nachwuchs des FC Hansa ausgebildet wurde, nicht äußern. Er meinte nur: „Dass wir die Saison ordentlich beenden wollen, haben wir in Schwerin gezeigt.“

Mehr zum FC Hansa Rostock II

Hansa II (9. Tabellenplatz) hat am Gründonnerstag das Landesduell in der NOFV-Oberliga Nord beim abstiegsbedrohten FC Mecklenburg Schwerin überraschend klar mit 3:0 (2:0) gewonnen und sich damit nach zuvor zwei Schlappen etwas Luft im Kampf um den Klassenverbleib verschafft. Der Vorsprung vor dem möglicherweise ersten Abstiegsrang, den die Schweriner (jetzt 15.) mit 20 Punkten einnehmen, beträgt sechs Zähler. Die genaue Anzahl der Absteiger hängt davon ab, wie viele Teams aus der Regionalliga runterkommen.

Gäbe es eine eigene Nationalmannschaft für Mecklenburg-Vorpommern, wären diese Spieler dabei:

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