09. Mai 2018 / 01:54 Uhr

Hansa Rostock: Lukas spielt „verscherffte“ Rückrunde

Hansa Rostock: Lukas spielt „verscherffte“ Rückrunde

Kai Rehberg
Ostsee-Zeitung
Lukas Scherff: Seit der Winterpause blüht er auf.
Lukas Scherff: Seit der Winterpause blüht er auf. © LUTZ BONGARTS
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Seit der Winterpause drei Tore, dazu vier Assists – der 21-Jährige ist einer von Hansas Saison-Aufsteigern.

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Rostock. Als dem FC Hansa im Aufstiegsrennen die Luft ausging, pumpte Lukas Scherff hingegen so richtig durch. Zuletzt gegen Halle gelang dem schnellen Linksfuß bereits sein drittes Saisontor – alle nach der Winterpause erzielt. Außerdem bereitete er vier Treffer vor und netzte im Landespokal-Viertelfinale beim Greifswalder FC (4:0) doppelt ein. Ohne Zweifel: Scherff ist bei den Rostockern eine der Saison-Überraschungen. „Ich habe ein gutes Gefühl, auch im Training“, sagt der gebürtige Schweriner. „Dass es jetzt auch mit den Toren klappt, freut mich natürlich.“

Sein Drittliga-Premierentreffer gelang ihm Anfang Februar beim 2:0 in Meppen. Trainer Pavel Dotchev sah darin erst einen Anfang. „Er meint, dass ich als schneller Spieler enorme Vorteile habe, dass ich viel mehr flanken kann und muss“, erzählt Lukas Scherff.

Der 21-Jährige „verscherffte“ danach sein Tempo und ließ sich auch von einer vierwöchigen Grippe-Pause nicht bremsen. Frühzeitig verlängerte der Verein den Kontrakt mit dem Mittelfeldspieler bis 2021. Während andere Teamkollegen die eigene ungewisse Vertragssituation verunsicherte, wirkte Scherff wie beflügelt. „Es hilft enorm, wenn man weiß, dass es in den nächsten Jahren hier bei Hansa weitergeht“, bestätigt der Lockenkopf. „Man hat ein gutes Gefühl, das gibt Rückendeckung.“

Sieben Jahre liegt der bislang letzte Aufstieg des FC Hansa zurück. Nur zwei Profis von damals spielen heute noch in der 2. Liga.

Jörg Hahnel (36): Wechselte 2015 zum Regionalligisten FC Schönberg und lässt seine Karriere seit Anfang der Saison 2017/18 beim Verbandsligisten Rostocker FC ausklingen. Für die neue Saison als Co-Trainer von Hansas U21 im Gespräch. Zur Galerie
Jörg Hahnel (36): Wechselte 2015 zum Regionalligisten FC Schönberg und lässt seine Karriere seit Anfang der Saison 2017/18 beim Verbandsligisten Rostocker FC ausklingen. Für die neue Saison als Co-Trainer von Hansas U21 im Gespräch. ©
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Pavel Dotchev freut sich über den Aufschwung von Scherff, der vor einem Jahr vom Regionalliga-Absteiger FC Schönberg zu Hansa zurückgekehrt war. „Seine Einsatzzeiten bekommen ihm gut. Er wird sicherer und hat mehr Selbstvertrauen. Jetzt kommen noch die Tore hinzu – das freut mich, auch für die neue Saison.“

Vorher geht’s für die Rostocker im Landespokal (Halbfinale beim Torgelower FC heute ab 18 Uhr/Liveticker im SPORTBUZZER) und in Chemnitz aber noch um einen guten Saisonabschluss. „Vielleicht klappt's ja sogar noch mal mit einem Tor“, lächelt Lukas Scherff: „Das ist einfach ein schönes Gefühl. Ich hab' jetzt Blut geleckt.“

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