29. März 2019 / 21:10 Uhr

Hansa Rostock: Nach sieben Wochen ist wieder ein Heimsieg fällig

Hansa Rostock: Nach sieben Wochen ist wieder ein Heimsieg fällig

Kai Rehberg
Ostsee-Zeitung
Cebio Soukou (am Ball) kehrt heute nach seinem Länderspieleinsatz für Benin in den Hansa-Angriff zurück.
Cebio Soukou (am Ball) kehrt heute nach seinem Länderspieleinsatz für Benin in den Hansa-Angriff zurück. © Foto: Lutz Bongarts
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Hansa Rostock peilt am Sonnabend gegen den FSV Zwickau den ersten Heimsieg seit sieben Wochen an. Den letzten Dreier im Ostseestadion gab es am 9. Februar gegen Unterhaching (2:0). Aus den vergangenen sieben Heimpartien sprang nur ein Erfolg heraus.

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Nach der Länderspiel-Kür folgt für Hansas Jung-Nationalspieler Cebio Soukou wieder die Drittliga-Pflicht. Der Offensivmann peilt nach seinem Debüt für das westafrikanische Benin am Sonnabend (14 Uhr) gegen den FSV Zwickau den ersten Heimsieg für die Rostocker seit sieben Wochen an. Den letzten Dreier im Ostseestadion gab es am 9. Februar gegen Unterhaching (2:0).

„Von den Temperaturen her freue ich mich, wieder hier spielen zu können“, sagt Soukou. „Das ist für den Körper angenehmer als bei knapp 35 Grad und 75 Prozent Luftfeuchtigkeit.“ Das Umschalten vom Länderspiel vor 35 000 Zuschauern (Soukou: „Es waren bestimmt noch mehr drin“) auf den Liga-Alltag fällt ihm nicht schwer. „Hier ist auch viel los, wir sind ja nicht auf dem Dorf.“

So sieht die teaminterne Scorer-Rangliste des FC Hansa Rostock in der 3. Liga aus (Stand 20. Mai 2019):

Diese Szenen lieben die Fans von Hansa Rostock, wenn die Spieler nach einem Tor ausgelassen jubeln. Zur Galerie
Diese Szenen lieben die Fans von Hansa Rostock, wenn die Spieler nach einem Tor ausgelassen jubeln. ©
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Hansa-Trainer Jens Härtel hofft, dass Soukou nach seinem geglückten Debüt (ein Assist beim 2:1 gegen Togo) und der erfolgreichen Qualifikation für den Afrika-Cup „alles Positive mitnimmt“. Nationalspieler zu sein, sei „ein Stückweit Verpflichtung“, daran müsse er sich messen lassen. „Wenn er seinen Traum vom Afrika-Cup wahr werden lassen will, muss er sich reinhauen.“

Volles Engagement fordert der Coach aber von allen Profis. Denn nach den guten Ergebnissen gegen die Top-Teams steht nun gegen Zwickau (13./37 Punkte) wieder eine der ungeliebten Partien gegen eine Mannschaft aus der unteren Tabellenhälfte an. „Ich hoffe, dass keiner denkt, das wird schon so irgendwie gehen“, sagt Härtel, „dann hast du schon den ersten Sargnagel eingeschlagen“.

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Kontrahent FSV steckt immer noch im Abstiegskampf, muss Punkte holen. Härtel warnt: „Sie haben ein paar Mittel und Waffen, mit denen sie jede Mannschaft verwunden können. Vor allem bei Standards.“ Dabei müsse man besonders den kopballstarken Kapitän Toni Wachsmuth (acht Saisontore, davon allerdings sechs Elfmeter) und Ronny König (sechs Treffer, davon zwei beim 2:2 im Hinspiel) im Auge haben.

Ihm selbst stehen neben den Stürmern Pascal Breier und Marco Königs auch die angeschlagenen Nico Rieble und Max Reinthaler nicht zur Verfügung. Das kann die Rostocker jedoch nicht davon abbringen, nach nur einem Sieg aus den letzten sieben Heimspielen endlich wieder ein Erfolgserlebnis zu erzwingen. Härtel meint: „Wir sind einfach mal dran.“

Jetzt abstimmen: Wen soll Hansa-Trainer Jens Härtel gegen den FSV Zwickau aufstellen?

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