21. Juni 2020 / 21:41 Uhr

Hansa nach Nullnummer in Duisburg: „Müssen es akzeptieren, abhaken und nicht groß trauern"

Hansa nach Nullnummer in Duisburg: „Müssen es akzeptieren, abhaken und nicht groß trauern"

Stefan Ehlers
Ostsee-Zeitung
Nach Spielende richtete Hansa-Trainer Jens Härtel  seine Mannschaft schnell wieder auf.
Nach Spielende richtete Hansa-Trainer Jens Härtel seine Mannschaft schnell wieder auf. © LUTZ BONGARTS
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Nico Granatowski verletzt sich bei der Nullnummer in Duisburg. Nico Neidhart ist für das Spiel von Hansa Rostock am Dienstag gegen den 1. FC Kaiserslautern gesperrt.

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Duisburg/Rostock. Jens Härtel war sichtlich enttäuscht. „Wir sind nicht zufrieden. Aufgrund der Möglichkeiten, die wir hatten, musst du das Spiel normalerweise gewinnen“, resümierte der Trainer des FC Hansa Rostock nach der Nullnummer beim MSV Duisburg.

Der Ärger über die zwei verlorenen Punkte ist verständlich. Für die über weite Strecken dominierenden Hanseaten war am Sonnabend gegen die ersatzgeschwächten Gastgeber mehr drin. Die mit dem Charterflieger angereisten Ros­tocker waren über weite Strecken das bessere Team, standen defensiv sicher und besaßen die besseren Chancen, doch im Abschluss fehlten Präzision und Entschlossenheit.

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Hansa verpasste durch das Remis einen Vereins­rekord. Die zuvor viermal erfolgreichen Rostocker warten weiterhin auf eine Fünf-Siege-Serie im Profifußball.

Viel wichtiger: Hansa bleibt im Aufstiegsrennen. Vier Runden vor Schluss hat das Team von Trainer Jens Härtel drei Punkte Rückstand auf einen direkten Aufstiegsplatz. Es deutet sich ein Herzschlag-Finale an. „Es sind jetzt noch vier Spiele, in denen wir alles raushauen müssen. Dann können wir auch noch was Gutes rausholen“, sagte Aaron Opoku bei MagentaSport.

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MSV-Coach Torsten Lieberknecht sprach von einem gefühlten Sieg. Seine Mannschaft habe das Minimalziel, gegen einen Mitkonkurrenten nicht zu verlieren, erreicht. „Die Rostocker waren im Vorfeld sehr siegessicher. Die Chance, gegen uns zu gewinnen, war aus ihrer Sicht sehr groß. Wir haben es geschafft, dass es nicht passiert ist“, meinte Lieberknecht erleichtert.

Jens Härtel indes meinte: „Wir müssen es akzeptieren, abhaken und nicht groß trauern, sondern Dienstag Vollgas geben“, sagte der Hansa-Trainer mit Blick auf das Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern (20.30 Uhr/Liveticker im SPORTBUZZER).

Nico Neidhart muss gegen die „Roten Teufel“ pausieren. Der ­25-Jährige kassierte an der Wedau seine zehnte Gelbe Karte. Auch der Einsatz von Nico Granatowski ist unwahrscheinlich. Der 29-Jährige knickte bei einem Zweikampf mit Migel-Max Schmeling um und verletzte sich am linken Fuß.

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