29. März 2020 / 18:33 Uhr

Hansa Rostock: Vier Nachwuchstrainer müssen am Saisonende gehen

Hansa Rostock: Vier Nachwuchstrainer müssen am Saisonende gehen

Johannes Weber
Ostsee-Zeitung
Trainer Martin Schröder von den U-15-Junioren des FC Hansa Rostock
Martin Schröder wechselte im Sommer 2017 als Coach in den Nachwuchsbereich von Hansa Rostock. © Oliver Behn
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Stefan Beinlich hat in einem Interview Veränderungen zur neuen Spielzeit angekündigt. Der Ex-Profi hofft, dass die laufenden Saison noch sportlich zu Ende gebracht werden kann.

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Fußball-Drittligist FC Hansa Rostock wird die auslaufenden Verträge von vier Trainern aus dem eigenen Nachwuchsbereich nicht verlängern. Das kündigte Stefan Beinlich am Sonntag in einem Interview auf der vereinseigenen Homepage an. Der Leiter des Rostocker Nachwuchsleistungszentrums bestätigte, dass Martin Schröder (U 14), Ken Georgi (U 15), Leo Teßmann (Bereich Athletik) und Vladimir Liutyi (Individualtrainer, bis Oktober noch U-19-Coach) zum Ende der Saison ausscheiden werden. Dies habe „strategische, strukturelle und wirtschaftliche Gründe", so Beinlich.

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Seit dem 12. März ruht aufgrund der Coronakrise der Trainings- und Spielbetrieb bei den Hansa-Talenten. Den Nachwuchskickern wurden Trainingspläne mit nach Hause gegeben, die sie eigenständig umsetzen sollen. Die Fußball-Auszeit bei den Rostockern soll noch bis zum 19. April andauern, wie es danach weitergeht, ist offen. „Wir warten auf Entscheidungen der Politik und der Verbände, hoffen aber natürlich, am 20. April wieder auf dem Platz zu stehen", sagte Beinlich.

Diese ehemaligen Jugendspieler von Hansa Rostock schafften den Durchbruch woanders

Toni Kroos – der bekannste Profi aus der Hansa-Nachwuchsakademie. 2006 wechselte er aus der U17 zum FC Bayern. Die Münchener sollen 2,3 Millionen Euro an die Küste überwiesen haben. Damit ist Kroos bis heute der teuerste Transfer im Juniorenbereich in Deutschland. Zur Galerie
Toni Kroos – der bekannste Profi aus der Hansa-Nachwuchsakademie. 2006 wechselte er aus der U17 zum FC Bayern. Die Münchener sollen 2,3 Millionen Euro an die Küste überwiesen haben. Damit ist Kroos bis heute der teuerste Transfer im Juniorenbereich in Deutschland. ©

Er hofft, dass die laufende Saison noch sportlich beendet werden kann. „Wenn man eine Spielzeit angefangen hat, will jeder Spieler, Trainer und Verantwortliche sie natürlich zu Ende spielen", betont der 48-Jährige. Die aktuelle Zeit nutzt er, in dem er das momentane Nachwuchskonzept des FC Hansa weiterentwickeln und die Philosophie anpassen will.