04. März 2021 / 19:35 Uhr

Hansa-Trainer Härtel: Schlaflose Nacht nach Niederlage

Hansa-Trainer Härtel: Schlaflose Nacht nach Niederlage

Christian Lüsch
Ostsee-Zeitung
Hansa-Trainer Jens Härtel beim Spiel in Lübeck.
Hansa-Trainer Jens Härtel beim Spiel in Lübeck. © Lutz Bongarts
Anzeige

Die 0:1-Niederlage in Lübeck, das damit verbundene Ende der Erfolgsserie und das Abrutschen auf Rang 3 der Liga haben den 51-Jährigen auch einen Tag später noch beschäftigt.

Anzeige

Die 0:1-Niederlage beim VfB Lübeck und das Ende der historischen Erfolgsserie des FC Hansa Rostock hatte Jens Härtel einen Tag nach dem Spiel noch nicht weggesteckt. „Niederlagen tun immer weh. Ich bin frustriert, dass wir nicht mal einen Punkt geholt haben“, sagte der 51-Jährige. Härtel berichtete, er habe eine schlaflose Nacht gehabt, in der er sich im Bett hin- und hergewälzt habe.

Anzeige

Dass sein Team, das seit Mitte Dezember eine Bilderbuch-Serie (in acht Spielen sieben Siege und ein Remis) hingelegt hatte, gebremst wurde, schmerzt den Fußballlehrer und seine Mannschaft gleichermaßen. Die Hanseaten brachten ausgerechnet beim Tabellenletzten nicht die Leistung, die sie in den Wochen zuvor so ausgezeichnet hatte.

Mehr zum FC Hansa Rostock

Das Spielfeld im Lübecker Stadion war ein besserer Acker. Überbewerten wollte Härtel diese Tatsache aber auch einen Tag nach dem Spiel nicht. „Das war kein Vorteil für uns“, sagte er.

Im bevorstehenden Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern (Anstoß Sonnabend, 14 Uhr) können die Rostocker mit Torhüter Markus Kolke planen. Der Kapitän hatte sich in Lübeck am Finger verletzt und musste behandelt werden.

Hansa Rostock als Cartoon:

Hansa Rostock - Fußball Zur Galerie
Hansa Rostock - Fußball ©

„Es gibt Schlimmeres. Es muss schon mehr passieren, dass ich nicht im Tor stehen kann“, hatte der 30-Jährige schon nach dem Spiel in Lübeck im TV-Interview gesagt. Am Donnerstag gab Härtel offiziell Entwarnung.

Ob Sven Sonnenberg, der zu Beginn der Partie in Lübeck mit einer leichten Gehirnerschütterung ausgewechselt werden musste, gegen die „Roten Teufel“ wieder auflaufen kann, steht noch nicht fest. Gemeinsam mit Julian Riedel und Nico Neidhart saß der 22-Jährige einen Tag nach der Niederlage nur auf dem Ergometer. „Seriös kann ich erst am Freitag sagen, ob sie einsatzbereit sind“, meinte der Coach.

Lukas Scherff wird das Spiel gegen die Pfälzer von der Tribüne des Ostseestadions verfolgen müssen. Der 24-jährige Mittelfeldspieler kassierte seine fünfte Gelbe Karte und ist gesperrt.