10. November 2019 / 19:35 Uhr

Hansa-Trainer Jörg Lutter: "Da muss ich mich besser im Griff haben"

Hansa-Trainer Jörg Lutter: "Da muss ich mich besser im Griff haben"

Marius Böttcher
Märkische Allgemeine Zeitung
Hansa-Trainer Jörg Lutter war trotz des Sieges mächtig angefressen.
Hansa-Trainer Jörg Lutter war trotz des Sieges mächtig angefressen. © Marius Böttcher
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Landesliga Nord: Hansa Wittstock gewinnt das Kellerduell gegen Grün-Weiss Brieselang.

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FK Hansa Wittstock – Grün-Weiss Brieselang 4:1 (1:1). Tore: 1:0 Tommy Hordan (32.), 1:1 Jes Gastene (45., Strafstoßtor), 2:1 Kevin Berlin (63.), 3:1, 4:1 Christoph Papke (75., 88.).

Im Stadion des Friedens konnte der Großteil der Zuschauer nach 90 umkämpften Minuten tief durchatmen. Ihr Team, die Hanseaten, rangen im Kellerduell den letztjährigen Brandenburgligisten hochverdient mit 4:1 nieder. „Wir hatten schon in Halbzeit eins die größeren Chancen. Daher geht der Sieg absolut in Ordnung“, freute sich Hansa-Coach Jörg Lutter. Nach einem guten Angriff besorgte Tommy Hordan, der nach abgesessener Gelb-Rot-Sperre wieder im Team war, die Führung. Kurz danach musste Florian Rieck verletzt vom Platz, ohnehin sprach Lutter von einer "überharten Gangart in den ersten 30 Minuten" des Gegners. Mit dem Pausenpfiff glichen die Gäste aus elf Metern aus, eben jene Entscheidung sorgte für Unmut auf Seiten der Gastgeber.

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„Tom-Melvin Schmidt ist ein genialer Kicker, lamentiert aber über 90 Minuten und schindet einen Elfmeter, der keiner war. Unglaublich, dass der Schiri darauf reingefallen ist“, polterte Lutter, der die Ansetzung von Referee Stefan Fleschner unglücklich fand: „Einen Hennigsdorfer, die mit uns im Abstiegskampf stecken, pfeifen zu lassen, ist fragwürdig.“ Trotz Provokationen blieben die Hausherren ruhig und schossen nach dem Seitenwechsel einen hochverdienten Sieg heraus, weil man vor des Gegners Tor die nötige Kaltschnäuzigkeit besaß. "Wir haben gut nach vorne gespielt, das sah ansehnlich aus. Mir was das auch wichtig, zuletzt blieb einiges Stückwerk", gab Lutter zu.

Nach Abpfiff kam es laut Jörg Lutter noch zu einer Rudelbildung, nachdem sich beide Seiten provozierten. "Es gab ein Wortgefecht, auf das ich angesprungen bin. Da muss ich mich besser im Griff haben, wobei mir auch während der Partie gegnerische Spieler vor die Schuhe spucken. Der Abstiegskampf ist halt nervenaufreibend, das merkt man", sagte Lutter.

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